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Der elektrische Telegraph : leichtfassliche Belehrung über das Wesen, die Einrichtung und die verschiedenen Arten des elektrischen Telegraphen ... / von Friedrich Heeren
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P',!!, Vkl'lnndiiilg steht. Eine, in der Figur weggelassene Feder hält die, ' wen» sie nickt durch den Telegraphisten gedreht wird, in solcherwie der o sich in vertikal herabhängender Richtung befindet,ci»s ^ kiukc Telegraph zeigt. Zwei messingene federn o imd >' sindsich unteren Brett sv befestigt, daß sie den Arm nickt bcrübrcn,

dma " ^ucn kurzen mcssingeiicn Zylinder re anlegen, welckcr letztere

^ u einen Drabt mit dem negativen Pol der Batterie verbunden ist.

^ übrigen Drahtlcitnngcn ergeben sick aus der Zeicknnng.

L Wirkung ist nun lcickt zu verstehen. In der Zeicknnng ist derh.>» dcirgestcllt, wv der Telegraphist der Station >l arbeitet, und zwar^ . -uadeln einen AuSscklag nack links crtbeilt. Indem er den c-cklüssel»nv ' der Arm <: die Feder e znr Seite, wodnrck also zwischen c-.ant si ^s^ührnng hergestellt, dagegen die Berührung von v und ctschoben wird. Der positive Strom der Batterie nimmt nun den^ Pfeile angedeuteten Weg nach dem Arm <>., von da in die Feder' von hier nack dein Multiplikator, wv er die Nadel znm AuSscklagcnhBPt, dann weiter znr Station wv er den Multiplikator durchläuft,.Z Nadel ebenfalls znm Abwcickcn bringt, dann dnrcb die Feder i', deirZNnidcr g und die Feder v gebt, um znr Station II zurückzugehen unddurch die Feder l und den Zylinder oi znm negativen Pole deri Eeric zu gelangen. ES ist lcickt ersichtlich, daß, wenn der Schlüssel» nach twr entgegengesetzten Seite gedreht wird und daher die FederrW'bcbt, der Strom die entgegengesetzte Ricktung nimmt, und folglich^ .'tadeln reckts anöscklagen mackt. Die Batterie in ,r bleibt hierbeiDZ außer Tbätigkcit, weil ja der von dem positiven Pole ausgebende, , >u>i bei v eine Unterbrecknng findet. Soll von cV nack I! telegraphirtäv'cken, st, muß sick der Schlüssel in N in der Rnbclage befinden,«stürlich können nickt beide Telegrapben gleichzeitig sprccken, weil, wennsside Sch^gssvl sick an die entgegengesetzten Federn legen, die Mnlti-lükatvrcn zwei entgegengesetzte oder viclmebr gar keinen Stroin empfangen.

gerade liegt eine wcsentlickc Erleichterung beim Tclegraphiren,^cin nun jedem Telcgrapbistcn möglick ist, die Rede des anderenUtun er will zu unterbrechen, ibm gleichsam Halt! znznrnfen, was sehrcgI'orkommt. ^r hecht seinen Scklüsscl zu dem Ende beliebig nackU'r Seite, z. B. recbtS; hicrdnrcb ist dem anderen Telegraphisten,ckglick, die Stadeln links anöscklagen zu machen, was er natürlich'strich bemerkt.

g,^cr hier besckriebcnc Telegraph mit einer Stadel hat zwar den^ZU'tbeii, daß wenn die Erde als heiter mit benutzt wird, ein einziger, ckbt zwischen beiden Stationen binrcickt, allein die Spräche wird»bebnlsticb, denn um alle 24 Bnckstabcn und vielleicht noch andereßst^'e» zu geben, würde man einer großen Menge von StadelscklägenZ^ursen. Man bedient sick daher auf den meisten Tclcgrapbenlinien inHPland der Doppclnadeltelegraphe n, deren Einrichtung mit der. sr beschriebenen vollkommen übereinstimmt, nur daß jeder TelegraphZvpelt ist, also sowohl zwei Stadeln als auch zwei Schlüssel besitzt; dock^e Zahl der Drähte aus drei, oder bei Mitbenutzung der Erder> / 2 rednzirt werden, indem die eine, z. B. die Erdleitung, für beide"Graphen gemeinschaftlich dient.

^ l^tgt eine Vorderansicht eines Doppelnadcltelegrapben, wobei. vcn den Stadeln daö Alphabet und sonstige Zeichen angegeben sind;ka " " erblickt man die Handgriffe der Schlüssel, der untere Schranku zur Ausnahme der Batterie dienen.