XIV
Einleitung.
wie es zu gehen pflegt, auf spröde Ungefäl-ligkeit traf; so würde es unrecht seyn, dar-über Klage zu erheben, da mir solche traurigeErfahrungen reichlich vergütigt wurden durchAnderer willfähriges und liebevolles Entge-genkommen, Handbieten, Aufmuntern undBerathen. Durch solche freundliche Dienst-leistungen selbst habe ich die Verpflichtungerhalten, mit der Herausgabe der vorliegen-den Blätter nicht länger zu zögern; aber ichmuß zugleich Rechenschaft ablegen, weßhalbich, statt der Hamannschen Schriften selbst,Fragmente und Sprüche aus denselben dar-biete. Dieses geschieht nicht ohne reife Ueber-legung und genaue Prüfung, das oft Ge-fährliche, oft Unschickliche solcher Jersplitte-rnng, genügend erkennende Mittheilungen sol-cher Art sind nur bei einem Schriftsteller zuentschuldigen, der, wie Hamann, nach derihm fast immer die Feder reichenden Polemikund bei ununterbrochener Fehde mit längstverschollenen Recensenten, für die Nachgebor-nen im Ganzen oft ungenießbar erscheint,indeß in einzelnen Stellen, Sprüchen und