Einleitung.
XV
Bemerkungen sich ein selten origineller, dasgroße Gebiet des menschlichen Wissens mitphilosophischer Tiefe umfassender Geist be-kundet. Hamann selbst verkannte nicht, wiesehr seiner Eigenthümlichkeit diese fragmenta-rische Darstellungsweise zusagte; in ihr ent-wickelte er seine Ideen in den gehaltvolle»Ausätzen zur Uebersetzung des D anguei l-schen Werkes, und zu ihr kehrt er oft widerWillen zurück in seinen nachfolgenden Schrif-ten. Ja, der Herausgeber der HamannschenBetrachtungen über die heilige Schrift (derHerr Finanzrath Roth zu München) hatdenselben Weg eingeschlagen. —
Nachdem ich mit mir selbst über diesenGegenstand im Reinen war, ging ich dannauch zu Rathe, ob es nicht zweckdienlich,diese Fragmente unter sich zu ordnen und sieihrem Inhalte nach zusammen zu stellen:jedoch konnte ich mich zu einer eigenwilligenZusammenreihung des nach den Mittheilun-gen des Verfassers in sich Getrennten nichtentschließen. Das in den HamannschenSchriften überall vorwaltende, freie, oft
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