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DOULTON, LAMBETH.
Nahezu unerschöpflich in der Erfindung neuer Formen fürVasen, Schalen, Krüge, Pokale etc., die sie erzeugt, scheintdie Thonwaarenfabrik in Lamiseth, die bereits auf mehreren
Doui.ton, denen das Verdienst gebührt, diesen Industriezweig,wenn nicht geschaffen, so doch zu neuer Blüte gebracht zuhaben, können die besten Erfolge verzeichnen. Unsere Holz-
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Ausstellungen die grösste Anerkennung erlangt hat. Die treff- I schnitte zeigen eine Collection der neuesten Doulton’schen Ar-lichen Künstler, welche mit Entwurf und Ausführung der | beiten, die in Paris zur Ausstellung gelangen. Wir enthalten
Arbeiten betraut sind, haben ihre Ausbildung in der immer I uns einer nähern Beschreibung der bereits bekannten Objectemehr aufblühenden Schule daselbst erhalten, und die Herren | und werden später auf diese Finna zurückkommen.
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wuchs auch der Eifer. Jo mehr Schaulustige und Interessentensich herandrängteu, desto mehr Hessen die Unternehmer undTheilhaber es sich angelegen sein, das Beste in schönster Formzu bieten, und so entwickelten sich aus den bescheidenen Aus-stellungen, welche fast einen privaten Charakter trugen, in all-mähligem Fortschritt die universellen Expositionen.
Zu den Fortschritten im Ausstellungswesen hat nicht wenigein von Privatleuten, namentlich Zeichenkünstlern und Fabri-kanten unterstützter Verein beigetragen, der sich im Jahre 1803in Paris bildete und eine Reihe von Sammlungen älterer Kunst-werke aller Länder, vorzugsweise in Thon, Marmor, Metallund Webstoffen, zur Ausstellung brachte. Der Verein, der sich
L’Union centrale des beaux-arts appliqucs ä l’industric (Central-Verein für die Anwendung der schönen Künste in der Industrie)nannte, führte den trefflichen Wahlspruch „Le beau dans l’utile“(Das Schöne im Nützlichen) und kämpftu mit unermüdlichemEifer für seine Devise. Die Schwierigkeiten, welche sich dem-selben im Anfang entgegenstellteu, waren nicht unerheblich.Namentlich fühlte man sich durch die Neuheit der Idee, diePrivatthätigkeit für das Ausstellungswesen heranzuziehen, be-fremdet und setzte der Ausführung derselben mindestens pas-siven Widerstand entgegen. Die Besitzer seltener Kunstwerkewollten sich nicht dazu verstehen, sich von ihren Schätzen,wenn auch nur für kurze Zeit, zu trennen, doch wurden nach