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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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KLKINGTON & COMP., BIRMINGHAM.

Reiche Hülfsmittel stehen der Erzeugung von Gold- undSilberwaaren zur Verfügung, sodass man von diesem höchstenZweige der Kunstindustrio auch das Reste und nur Vollendeteszu fordern bei'eehtigt ist. Die schöne Farbe des edeln Metalls,

Ein herrliches Werk der Metall - Kuustiudustrie hat dierühmlich bekannte Firma Elkington & Co. in Birmingham aus-gestellt. Der Gegenstand ist ein l’räsentirbret aus getriebenemSilber in Basrelief ausgeführt, wozu die Zeichnung, ein Jagd-

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insbesondere des Silbers, macht solche Kunstarbeiten an sichschon reizend, doch können durch Legirungen eine Unzahlvon Farbentönen und durch Abwechselung von matten undglänzenden Partien prächtige Lichteffectc erzielt werden.

gemälde darstellend, von dem kunstsinnigen Leiter des Elking-ton’schen Etablissements A. W. Willms entworfen worden ist.

Die Firma hat auf allen Ausstellungen ehrenvolle Auszeich-nungen davongetragen.

erfüllten, die Kunstfreunde anderer Länder wieder dem da-maligen Mekka der civilisirten Welt zuströmten, waren sieerstaunt über die ungeheuren Fortschritte, die Frankreich in-zwischen auf dem Gebiete der Kunstindustrie gemacht hatte.Es währte indess eine Zeit lang, ehe diese Erkenntniss irgendwelche praktische Wirkung hervorbrachte. Die grossen Fabri-kanten, denen die Mittel zur Vervollkommnung ihrer Erzeug-nisse zu Gebote gestanden hätten, waren im allgemeinen zusehr damit beschäftigt, den Markt mit den für den alltäglichenBedarf nöthigeu l’roducten zu versorgen, als dass sie der PHegeder Kunst grosse Aufmerksamkeit hätten widmen können. Aberbald trat es immer augenfälliger hervor, dass Frankreich nament-

lich in der deeorativen Kunst allen andern Ländern weit vorauswar, man raffte sich auf, um das Versäumte nachzuholen, unddie Deutschen waren nicht die Letzten in den Reihen derjenigen,welche um den Preis des Biegcs rangen. Es wurden Zeichen-schulen gegründet, die Vereine zur Beförderung des Kunst-uml Gewerbtleisses schlossen sieh fester aneinander an und ent-wickelten eine regere Thätigkeit; Kunstfreunde und Künstlererfassten mit Eifer den Gedanken, Ausstellungen nach demVorgang der Franzosen, speciell der Pariser, wenn auch inverkleinertem Massstabe ins Werk zu setzen. Die Erfolgespornten auch hier zu neuem Eifer an. Mittlerweile kam mauzu der Erkenntniss, dass selbst die bedeutend erweiterten