JOHN GARDNER & SONS, LONDON.
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Das Wohnzimmer stellt nicht nur ein treues Bildder nationalen wie der individuellen Entwickelung
dar, es übt auch rückwirkend den mächtigsten Einfluss
auf das Völker- und Familienleben aus. Um so be-rechtigter tritt hier neben der Forderung der Zweck-
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mässigkeit auch die der Schönheit auf, vor allem für diejenigen Theileder Einrichtung, die sich dem Auge beständig darbieten. Dahin ge-hören der Leuchter, die Lampe als Symbol des häuslichen Lebens.
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Wenn unsere französischen Nachbarn auch hier einem luxuriösem Ge-schmacke huldigen, so stimmen wir mit den uns stammverwandten Britenfür die praktische Einfachheit, welche den guten Geschmack und die
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Zierlichkeit der Form nicht ausscliliesst, und vermögen daher gediegenenLeistungen, wie denen der Firma John Gakdneb & Sons in London, unserevolle Anerkennung zu zollen.
vor dem Verfall. Im Jahre 1809 betrug die Zahl der Web-stühle nach einer verbürgten Schätzung 1G000 und der Werthder damaligen Gesammtproduction nahezu 6 Millionen Mark.Die zunehmende Nachfrage auf den europäischen Märkten trugin der Folge dazu bei, den angestrengten Fleiss des geduldigenund beharrlichen Volks noch zu erhöhen, womit der Beweisgeliefert ist, dass die Hilfsquellen für den Betrieb dieses Fa-brikationszweiges noch lange nicht erschöpft sind.
In den fünfziger Jahren stand das Thal von Kaschmir unterder Botmässigkeit eines Häuptlings, der, obwol er die Vortheiledes Handelsverkehrs vollständig begriff, für die gewerblicheThätigkeit und insbesondere für die Shawlweberei sich weniger
günstig gestimmt zeigte. Die Folge war, dass die geschicktestenSliawlweber sich in den unter britischer Regierung stehendenNachbarstädten ansiedelten, wo sie, völlig frei, ihrer Industriedie grösste Ausdehnung zu geben vermochten. So wurde dennLahore allmählich der Sitz einer sich rasch entwickelndenShawlmanufactur, die gar bald die Fabriken von Kaschmirhinter sich liess und, unterstützt durch europäische Agenten,die dort ihren Wohnsitz nahmen, auch in Zeichnung, Coloritund Gewebe ausserordentliche Fortschritte machte.
Die für die europäische Shawlfabrikation hochwichtige Er-findung der Spulschütze beruht auf dem Princip einer möglichstgetreuen Nachahmung des indischen Verfahrens, bei welchem