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W. H. CONSTABLE, CAMBRIDGE.
Noch zu Anfang dieses .Jahrhundertsherrschte die strengste Einfachheit inder englischen Kirche und verbannteauch die Glasgemäldo aus derselben,.letzt ist es geradezu Modesache ge-
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auch auf die gegenwärtige Ausstellung Proben gereiften Kunstverständnisses und grosserLeistungsfähigkeit liefert. Wir bringen in unserin Holzschnitt ein vorzüglich ausge-fiilirtes Fenster, das für die Westseite der Allerheiligenkirche in Newinarket bestimmt
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worden, die Kirchen mit Glasmalereienzu schmücken und demgemäss hat sichdiese Kunst überraschend schnell inEngland entwickelt. Einer ihrer un-ternchmungstüchtigsten Vertreter istW. II. Constable in Cambridge, der
ist. Das Eiuzelfenster zur Linken ist eins von den Glasgemiildcn, die über dem Altar-platz derselben Kirche angebracht werden sollen. Dieselben haben llauptbegebenheitenaus dem Leben Christi zum Gegenstand und sind sowol durch harmonische Farben-zusammenstellung wie treffliche Behandlung ausgezeichnet.
Zeuguiss von der Geschicklichkeit, welche die Araber bcsassen,lange ehe Luca della Kobbia, der Erfinder der farbigen Thon-reliefs, seine glasirten Heiligenbilder und Gcfässe brannte undItalien und Frankreich zu ihm in die Schule gingen.
Faenza, Nevers, Delft und andere berühmte Pflanzstättender Keramik haben ihr Contingent gestellt. Wie im sieb-zehnten, siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert ganz Europasich mit Energie auf die Fabrikation der Fayencen warf, dassehen wir in (len Schränken des Trocaderopalastes, und dass
| dieser Eifer noch heute nicht erkaltet ist, zeigt uns die Aus-stellung auf dem Marsfeldc.
Indem wir die Leistungen der verschiedenen Nationen nach-einander besprechen, beginnen wir mit demjenigen Lande, dassich rühmt, seine Erfindung, das Porzellan, auf die höchsteStufe der Vervollkommnung zu einer Zeit erhoben zu haben,als die Mehrzahl der heutigen Concurrenzvölker sich nochin dem Uebergangsstadium zwischen Barbarei und Civilisatioubefand.