FOURACRE & WATSON, PLYMOUTH.
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Mehr als irgend ein anderer Kunstzweig war die Glasmalereiin Vergessenheit gerathen, und ist dieselbe neuerdings auchwieder in Aufnahme gekommen, so zeigt sie sieh doch nochimmer im Anfang ihrer Wiederentwicklung begriffen, nament-lich die profane Glasmalerei. Zum grossen Tlieil ist dies darin
erfreulicher sind daher die Fortschritte, welche sieh auch indem von Fourackk & Watson, Plymouth (England) ausgestelltenFenster documentiren, das, für die Freimaurerloge zu Devonbestimmt, in sehr sinniger Weise in jedem Einzelfenster diesymbolische Darstellung einer christlichen Tugend gibt. Die
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begründet, dass die Jetztzeit in ihrer vorwiegend realistischenRichtung einen Mangel an Stil und im grossen Ganzen eine,nüchterne Einförmigkeit aufweist, mit der sieh die farben-prächtige Kunst der Glasmalerei, welche sieh vorzugsweise deredeln Gothik anschliesst, nur schwer vereinen lässt. Um so
christliche Liebe, die Mildtliätigkeit, die Wahrheit und derGehorsam werden durch entsprechende Figuren und Symbole’repräsentirt. Das Ganze ist in einem eigenthümlichen Stil undin einer Feinheit der Farbentöne gehalten, welche das volleGefühl der Harmonie erwecken.
In Wahrheit stehen die älteren Erzeugnisse Chinas in derSchönheit und Güte des Materials, in der geschmackvollen Wahlder Ornamente und in der Pracht des Colorits noch jetzt un-erreicht da. Zu Gunsten der chinesischen Collection im In-dustriepalast muss vor allem lxorvorgehoben werden, was sichnicht unbedingt von jeder Ausstellung sagen lässt, dass sie denStand der heutigen Nationalindustrie wirklich charakterisirt.Sie ist eben nicht, wie dies wol bei früheren Gelegenheitender Fall war, aus Museen und Kunstsammlungen zusammen-
getragen. In der Menge und Mannichfaltigkeit der Objecte,sowie im gefälligen Arrangement derselben lässt diese Collectionnichts zu wünschen übrig. Bei einem Vergleich der neuerenmit den älteren Leistungen muss indessen das sachverständigeUrtheil dahin ausfallen, dass die Production Chinas sowol inkünstlerischer als technischer Beziehung gesunken ist. Ist auchdie Fähigkeit noch vorhanden, die alten Kunstwerke zu repro-dueiren, so scheint doch der entzückende Reichthum der Phan-tasie und die Feinheit des künstlerischen Geschmacks, welche