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BARWELL, SON & FISHER, BIRMINGHAM. — ODIOT, PARIS.
Seit dem Anfang dieses Jahrhunderts lag inAegypten, halb im Sand vergraben, ein pracht-voller Obelisk, in der Volkssprache „Nadelder Kleopatra“ genannt, den ein l’asclia derenglischen Kegierung geschenkt hatte. Nach un-geheuren Schwierigkeiten, wie sie nur die fort-
geschrittene Technik der Neuzeit zu überwindenvermag, ward derselbe übers Meer gebracht undin London aufgerichtet. Die Firma Barwei.l,Son & Fisher, Birmingham, hat die Form desberühmten Steinkolosses für eins ihrer Erzeug-nisse, die auf der Abbildung dargestellte schöne
Lampe verwerthet und diese originelle Idee im echt aegyptischen Stil aus-geführt. — Die Illustration zeigt ausserdem ein Kunstwerk der Firma Odiot,die seit anderthalb Jahrhunderten zu den Koryphäen der Pariser Juwelier-
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kunst gehört. Es ist eine mit allegorischen und mythologischen Figurenund Emblemen reich decorirtc Vase, die im Geiste der hohen Kunst vongeübter llaml gezeichnet und ausgeführt ist.
bildnerei sind Labore, Multan, Hyderabad, Ilala, Karachi undTatta, für die Herstellung der farbig glasirten Ziegel Saidpurund Bulri. Dem künstlerisch gebildeten Auge ist es ein wahrerGenuss, in der schlichten Wohnung des Hindu einen dieserherrlichen Krüge, etwa auf einem feurig colorirten Kirman-Teppicli, zu sehen; ein wahrhaft zauberischer Anblick bietetsich aber dem Iteisenden, wenn sich vor ihm in den weitenEbenen Indiens, vielleicht in der magischen Beleuchtung desSonnenaufgangs, der mit buntglasirten Ziegeln bekleidete Bau
einer .Moschee mit seinen stattlichen Kuppeln und schlanken,zierlichen Minare.ts erhebt, der aus der Ferne, wie aus ge-diegenem Golde, mit wundervoll grün und blau schimmerndemEmail deeorirt erscheint.
Das dem Orientalen innewohnende Gefühl für das Schöneund der ihm angeborene Tact in der Vertheilung der Farben,wie in der Wald der Fliichendecoration kommen bei den echtenErzeugnissen der indischen Keramik zu voller Geltung, undnicht der in Vorurtheilen befangenen Kunst Europas steht es