PROMENT-MEURICE, PARIS.
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Der Name Feomeni-Meueice ist seit dem Anfänge diesesJahrhunderts durch den hohen künstlerischen Werth der ausden Ateliers dieser Firma hervorgegangenen Gold- und Silber-
Schaffensfreudigkeit getragen wurde, weil jeder einzelne seinganzes Wissen und Können daran setzte, mit seiner ArbeitRuhm zu erwerben. Wie zu erwarten stand, war die Ausstel-
arbeiten in der europäischen Kunstwelt zum höchsten Ansehengelangt. Es ist in Wahrheit ein ästhetischer Genuss, diesePrachtwerke der modernen französischen Juwelierkunst zu be-
lung von Froment-Meurice auch diesmal eine der schönstenund reichhaltigsten der französischen Abtheilung. Die vonuns abgebildeten Schmuckgegenstände in ciselirter und email-
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wundern, deren Anblick uns in die Glanzzeit des Mittelalterszurückversetzt, als der Meisterstolz im höchsten Sinne berech-tigt war, weil das Kunsthandwerk durch das Gefühl edler
lirter Goldarbeit, ein Collier und Diadem nebst Ohrgehängen,lassen selbst im Holzschnitt die künstlerische Feinheit der Aus-führung erkennen.
flüssige Glasur die Tiefen mit dunklerer Schattirung auslülltund so in ähnlicher Weise wie bei den bekannten Porzellan-lichtbildern die Modellirung zur Geltung bringt.
Eine dritte Art endlich, die Majolika-Tiles oder eigent-lichen Fayencen, werden auf trockenem oder nassem Wegeaus möglichst weissem Thon hergestellt und unter oder überder Bleiglasur bemalt oder bedruckt. Hier finden wir diegrösste Manniclifaltigkeit und Schönheit der Muster und ist es
PAHISEK WELTAUSSTELLUNG. I.
zumeist der orientalische, speciell der persische Stil, in welchemdie prächtigsten Verzierungen ausgeführt sind.
Die weltbekannten Minton’schen Mosaikplatten werden ausnassem Thon geformt. Die Zeichnung ist in der Form er-haben, sodass sie beim Formen Vertiefungen bildet, die mitaufgeweichten farbigen Massen gefüllt werden.
Alle Principien der Flächendecoration haben für die künst-lerische Behandlung der Fussboden- und Wandverkleidungs-
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