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ROUVENAT & LOURDEL, PARIS.
Zu den glänzendsten Ausstellungen gehörte unstreitig dievon Rouvenat & Lourdel, Pakis. Wohin das Auge blickte,traf es auf die herrlichsten Farben, die sich in tausenden von
dass immer ein grosser Diamant mit dem leicht gelblichenFarbton, den man neuerdings so sehr schätzt, von kleinernSteinen umrahmt ist. Das Pendant, bei dem zwei Reihen
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Strahlen der prächtig geschliffenen Edelsteine brechen. AA’ahr-liaft fürstlich ist das Collier zu nennen, welches unsere Ab-bildung zeigt, die einen Begriff von dem künstlerisch schönen
■kleinerer Diamanten den grossen Mittelstem umgeben, kannzugleich als Broche dienen. Den Mittelpunkt des in rein per-sischem Stil gehaltenen Gürtelschlosses bildet gleichfalls ein
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Arrangement gibt, während Zahlen den Werth des Schmuck-stücks beweisen mögen, indem wir anführen, dass zu dem-selben 386 Brillanten verarbeitet sind, und zwar in der AVeise,
Diamant von gelblicher Farbe, den auf dunklem Grunde, kunst-voll zusammengesetzt, Blumen in schwungvollen Linien um-ziehen.
technischen als nach der künstlerischen Seite und zeigt sichwohlbefähigt, die von seinen Vorgängern erreichten Resultatezu vervollkommnen und neue Frfolge zu erringen.
Eine der ersten Farben, die in solcher Vollkommenheithergestellt wurden, dass sie sich auch bei der höchsten Tem-peratur nicht verändern, war das reine Kobaltblau, der Farbedes Saphirs ähnlich. Iu der Folge erzeugte man ein Türkis-
blau, das dem des weichen Porzellans trotz seiner Schönheitnicht nahe kommt, ein feines Chromgrün, das vielbewunderteSeladon, ein tiefes Schwarz und alle Nuancen von Gelb, Braun,Grau und Olivenfarbe.
Das gesammte französische Porzellan lässt den Einfluss derFabrik von Sevres deutlich erkennen, was um so erklärlicherist, als dieselbe Form und Verfahrungsweisen der Privat-