A. BLANQUI, MARSEILLE. — CHRISTOFLE & CO., PARIS.
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Der Stil des siebzehnten Jahrhunderts trat uns in sehr ; bedarf eines ebenso geschickten Zeichners wie gewandtenglücklichen Copien der Prachtstücke des Louvre oder in ; Holzschnitzers, und schliesslich muss der eigentliche Möbel-Originalschöpfungen in demselben Stil bei vielen der fran- tischler mit gleicher Sorgfalt und mitKunstverständniss arbeiten,
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zösischen Möbel entgegen. So auch bei A. Blanko , Marseille,der seine Schränke, Büffets u. s. w. nicht nur mit einemReichthum von geschnitzten Ornamenten, Blumen, Früchten etc.
damit das 'Werk schön vollendet werde. Diese glücklicheVereinigung der Kräfte finden wir bei Blanqui. —
Unsere untere Figur stellt eine aus dem berühmten Eta-
überdeckt, sondern auch Figuren in Bas-Relief anbringt. Dieungemein reiche Ornamentirung, welche wir auch an demhier abgebildeten ans Wallnussholz gefertigten Schrank finden,
blissement von Christofle & Co., Paris, hervorgegangeneMetallverzierung für Möbel dar, die wie alle Arbeiten diesesMeisters von künstlerischer Zeichnung ist.
die Firma Collinet, die im Jahre 1867 ein prachtvolles Portalin persischem Stil ausstellte, ihren Fortschritt in der decora-tiven Kunst durch ihren in orientalischem Stil erbauten undausgeschmückten Pavillon signalisirt, in welchem die ausge-dehnte Verwendbarkeit der Fayence als verzierendes Materialihrer Bedeutung entsprechend zur Anschauung gebracht ist.Diese Firma hat sich im Verein mit ausgezeichneten künst-lerischen Kräften das unbestreitbare Verdienst erworben, denorientalischen Stil in die Zimmerdecoration eingeführt zu haben.
Im allgemeinen pflegt die Malerei auf dem weniger werth-vollen Material der Fayence nicht die sorgfältige Ausführung
zu erhalten wie auf dem echten Porzellan. Dafür gestattet ihrdas erstere eine um so grössere Freiheit, die wenn dem aus-übenden Künstler Talent und Phantasie zur Seite stehen, demWerke die köstlichste Frische und Originalität und damit einenhöhern Werth verleiht als der Mehrzahl der Porzellanmalereieninnewohnt. Ihrer Natur nach sind die beiden Kunstgattungeneben vollständig voneinander verschieden. Während dieFayence dem Künstler gewissermassen nur als Leinwand dient,ist die Decoration des Porzellans stets dem Hauptgedankenuntergeordnet, der durch das Gerätli ausgedrückt wird. Selbst-verständlich muss der Unterschied zwischen den Objecten des