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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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11. PH. WAAGNER, WIEN. L. MARCOTTE & CO., NEW YORK.

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Die Firma K. Pu. Waagner, Wien,von deren Eisengitter in florentini-scher Renaissance wir auf Seite 110eine Abbildung brachten, hatte auchzwei treffliche Candelaber ausge-stellt, von denen wir einen zum Gegen-

stand unserer Illustration wählen.Dieser nach Entwurf des Oberbau-rathes Th. Ritter von Hansen vorzüg-lich ausgeführte Candelaber bestehtganz aus Gusseisen und ist im Stil dergriechischen Renaissance gehalten.

Wie fast alle übrigen Industriezweige der Vereinigten Staaten so documentirteauch die Möbeltischlerei derselben früheren Ausstellungen gegenüber wesentliche Fort-schritte. Es kommen dabei zwei Vortheile zur Geltung, welche die Amerikaner voruns voraus haben: eine reiche Auswahl der schönsten Holzarten, sowie ungemein exactarbeitende Maschinen. Bei der eigentlichen Kunstmöbeltischlerei hat allerdings dieHandarbeit das Meiste und Beste zu leisten. Dass auch darin die Amerikaner nicht

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hinter den europäischen Industriellen Zurückbleiben wollen, bewiesen sie durch ihreAusstellung. In derselben prangte vor allem ein Cabinet von L. Marcotte & Co., New York,in Ebenholz mit reicher Schnitzarbeit und Emailverzierung. Und ebenso schön undkunstvoll wie die Einzelheiten ist der Stil des Prachtwerkes, dessen Gesammtbild unseinen hohen Begriff von der Kunstfertigkeit der Amerikaner gibt.

grössten Theil des Raums nimmt eine Phantasielandschait vonmehr als 00 Fuss Höhe und 20 Fuss Breite ein. Im Vorder-gründe ragt eine riesige Schirmpalme empor, deren Blätterdachsich majestätisch gegen den Horizont abzeichnet, während sichim Hintergründe ein künstlerisches Bauwerk erhebt. Auf derandern Seite liegt die azurblaue Flut eines italienischen Seesausgebroitet und auf der sanften Anhöhe, welche die Klippen

überragt, gruppiren sich die sonnenbeschienenen Häuser einesDörfchens. Die übrigen Elemente dieser genialen Compositionvereinigen sich in dem Bilde eines Pfauen mit prächtig ent-faltetem Schweif am Fusse einer amethystfarbenen Säule, anwelcher die Trophäen eines Ritters aufgehängt sind. Die Plat-ten, auf denen dieses Gemälde ausgeführt ist, sind so sorgfältiganeinander gepasst, dass mau in einiger FIntfernung die Fugen

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PARISER WELTAUSSTELLUNG. I.