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FINDER, BOURNE & CO., BURSLEM.
Als ausschliessliche Specialität er-zeugen PlNDER, BoURNE & Co., BüRSLEM,
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Fayencen und hatten davon eine Col-lection Vasen, Schüsseln, Teller etc.ausgestellt, die einen ebenso hohen
Grad technischer Vollendung als edlerFormenschönheit und künstlerischer
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Decoration bekunden. Sicherlichhat es sein Gutes, einen einzelnen
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Zweig der Keramik zucultiviren unddiesen zur Vollkommenheit auszu-bilden, anstatt in allen möglichen
llichtungen Mittelmässiges zu pro-duciren. Die genannte Firma leistet
auch wirklich Originelles ohne Manierirtheit; regellosverstreute Blumen, ein Blüten- oder Blätterzweig,
der wie frisch gebrochen, absichtslos hingeworfendaliegt, ein durch die Luft schwirrender Vogel undalles das in zarten und doch kräftigen Farben gemalt,mit vollendeter Technik ausgeführt, geben den eigen-
artig geformten Gefässen einen gefälligen, reizendenSchmuck, der nicht anspruchsvoll in den Vordergrundtritt oder durch blendendes Colorit unruhig wirkt.
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die drängenden Forderungen der Kunstfreunde nur langsambefriedigen konnte, kam er darauf, die Modelle zu brennenund die poröse Thonmasse durch eine aus Zinn und Blei be-stehende Glasur zu schützen. So schuf er die herrlichen Kunst-werke, die zum Theil noch jetzt, namentlich in den Samm-lungen von Florenz aufbewahrt werden. Seine Werkstattwurde eine Schule der glänzendsten Keramik für ganz Italien,und nicht lange so gingen von Gubbio, Urbino, Faenza jenedurch Form und Farbe ausgezeichneten Schöpfungen aus, die
noch künftigen Generationen ein Studium der Ornamentiksein werden. Der Ursprung der Majoliken, obwol der Neu-zeit nicht allzu fern, ist in ein sagenhaftes Halbdunkel gehüllt.Das sechzehnte Jahrhundert, die Zeit, die wenigstens inItalien alles, was sie schuf, künstlerisch gestaltete, gab dieserProduction einen mächtigen Aufschwung. Feingebildete Fürstennahmen sie in ihren Schutz, Kaiser und Könige stellten ihreArbeiten den goldenen und silbernen Gefässen gleich; aberals die Mäcenen starben, verliessen die Künstler die Fabriken,