JAMES HILLIER, LONDON.
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Auf den ersten Blick imponirt uns das von James IIillier,Camdkn To \vm, London, ausgestellt gewesene Orchestropkondurch die wahrhaft grossartige Pracht, mit welcher dasselbeausgestattet ist. Mit dem ernsten gediegenen Stil dieses In-strumentes karmonirt das prächtige Schnitzwerk, für das mitrichtigem Verständniss weder zierliche, feine Ornamente nochdurchbrochenes Gitterwerk gewählt wurden, die wenig zu demGanzen passen würden. Von noch höherem Werth ist aberder innere Bau des Orchestrophons, der mehr auf schöne
mit tremolirendem Ton. Das untere Manual steht mit 7 Pfeifen-sätzen von je 2 Vs Octaven in Verbindung und mit 1(1 Registern,welche den feierlichen vollen Ton der Orgel haben, sodassdieses Manual mehr für geistliche, das obere mehr für welt-liche Musik geeignet ist. Wie leicht begreiflich, ist bei diesemUmfang von 2S) Registern und 13 Pfeifensätzen, wozu noch
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Klangfarbe und weichen Wohllaut als auf Klangfülle berechnetist, da der volle runde Ton des orgelähnlichen Instrumentesohnehin jedes grosse Zimmer .völlig ausfüllt. Ein Hauptvor-zug des Orchestrophons beruht darin, dass durch ein eigen-artiges Arrangement der Bälge dem Spielenden Gelegenheitgeboten ist, sowol den Ton des Harmoniums als den deramerikanischen Orgel anzuwenden. Für das obere Manualsind 6 Pfeifensätze von je 2 */ 2 Octaven vorhanden und 13 Register
zwei Kniepedale und zwei Fusspedalß kommen, ein Reichthumvon Tönen vorhanden und eine so mannichfaltige Färbungderselben möglich, wie ihn das Harmonium und das Portativnicht aufweisen können.
fleissigen Nachahmer Luca della Robbia’s. Unter diesen allenragt jedoch an Grossartigkeit und Vielseitigkeit der Leistungendas Etablissement von Doccia hervor, das sich nicht mit derWiedergabe der verschiedensten Arten der alten Majoliken be-
gnügt, sondern dieselben auch zu modernisiren sucht, obwoldies, namentlich an den kolossalen Gegenständen nicht immergelingt. Ausserdem hat die Fabrik eine reiche Collectionweisser und gemalter Porzellane sowol für die Tafel als für