ADAMS & CO., NOTTINGHAM.
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lu der Abtheilung der Ausstellung',welche namentlich das Entzücken derFrauenwelt erregte, war England haupt-sächlich durch Firmen aus Nottingham ver-treten , unter denen Adams & Co. einen
Arabesken, lilumen, Streifen u. a., in einfachen Linien wie in dichterem Gewebemit gleichem Geschick vcrwertliet, offenbaren eine Zartheit und dabei Correctheit,welche der Landspitze wenn nicht gleich so doch nahe kommt. 1 >ie hier veran-schaulichten Erzeugnisse, ein Theil eines Vorhanges sowie eine Bettdecke, be-stätigen dies namentlich in Bezug auf die reiche stilvolle Zeichnung, welche uns
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hervorragenden l’latz einnehmen. Dieduftigen Gewebe der Spitzenvorhänge,Decken etc., deren geschmackvolle Zeich-nungen eine ebenso reiche als reizendeMannichfaltigkeit der Muster zeigen, die
einen Begriff davon gibt, wie ingeniös die Maschinen eonstruirt sein müssen, -welchedie feinen Linien dieser Dessins Zug um Zug wiederzugeben vermögen und zwarin einer Zartheit wiederzugeben, die „kaum ein längeres Sein’ 1 zu versprechenscheint und doch mit grosser Solidität vereint ist. Dabei sind die Preise fürdiese Spitzen verlniltnissmässig niedrig, namentlich der ungleich mühevolleren Hand-arbeit gegenüber.
der verschiedensten Massen auf- und nebeneinander scheinbarUnbegreifliches geleistet wird, und Vasen, hruchtschalen etc.mit den zartesten Ornamenten incrustirt werden.
Die Fabrik der Gebrüder Hoch in Maubeuge hat eine grosseAnzahl Mosaikplatten für Fussböden nach den mannichtaltig-sten Zeichnungen ausgestellt, und der Fussböden eines Saalesin der französischen Abtheilung ist von ihnen mit solchenPlatten belegt. In Frankreich und Belgien werden dieselbenals carreaux Boch, in Oesterreich und Deutschland als Mett-lacher Platten bezeichnet.
Österreich hat von seiner bedeutenden rhonwaaren-industrie nur kleine Proben gesendet, doch zeigt sich im Por-
zellan wie in der noch weniger entwickelten Fayence der grosseFortschritt, den das österreichische Kunstgewerbe in denletzten Jahren gemacht hat. Im Porzellan tritt entschiedendas Bestreben hervor, sich vom französischen Geschmack, vondem es früher ganz beherrscht war, zu emancipiren; die tech-nische Ausbildung hält freilich mit diesem Bestreben nicht,immer gleichen Schritt, da die Vollendung im einzelnen nochzu wenig durchgeführt ist. Die Thonwaarenfabriken von Ki.am-merth und von Si.owak in Znaim, sowie die von Geriu deuSchütz in Wien arbeiten mit künstlerischem Verständnis imaltdeutschen und italienischen Stil. Die Porzellanmalerei istdurch die Wiener Firmen Faeii, Zaschk, Rai>i.kk & Pii.z ver-
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