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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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163
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A. F. STODDARI) & CO., PAISLEY

LINOLEUM MANUFACTURING COMPANY, STAINES. 163

In dem Gesammteindruck weicht der Teppich, den wir inunseren Holzschnitt reproducii-en, wenig von den überall ver-tretenen Plüschteppichen ah; man könnte vielleicht gar tadeln,dass das Muster allzu reich mit Blumen und Ornamenten über-

Dieser Stoff, der so elastisch ist, dass ein Schnitt oder einschwerer Schlag, z. B. mit der scharfen Seite eines Hammers,wol einen Eindruck hinterlasst, der sich jedoch nach Verlaufvon ca. y 2 Stunde wieder ausgleicht, ist vollständig wasser-

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deckt ist, die sich aneinander drängen und nicht immer glück-lich in der Earbenzusammenstellung sind. Dagegen lässt sichauch diesem Erzeugniss der englischen Teppichindustrie nach-rühmen, dass es den Vorzug ausserordentlicher Solidität besitzt.—

dicht und lässt also etwaige Feuchtigkeit der Zimmerluft nichtin die Wände dringen. Das Färben des Linoleum geschieht,wo es sich um einfachere Erzeugnisse handelt, mittels einervon F. Walton erfundenen Maschine, welche die zartesten

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Indem wir auf diesem Blatte ein neues Muster der Teppichevon der Linoleum Manufacturing Company, Staines, abbilden,erwähnen wir einiger weiteren Vorzüge des Linoleum muralis.

Farbtöne und Scliattirungen zu gehen vermag. Für kunstvollereLinoleumtapeten kann die Färbung auch mit der Hand aus-geführt werden, nachdem zuvor die Reliefs eingepresst sind.

geräthen verarbeitet. Nach dem Sturz des römischen Reichesging in dem allgemeinen Verfall der Cultur auch diese Kunstverloren, um erst sieben Jahrhunderte später auf italienischemBoden von neuem zu erblühen.

Wie weit man schon im Alterthum im Färben des Glasesgekommen war, zeigt die Musterkarte des römischen Mosaik-

arbeiters, die nicht weniger als 11000 verschiedene Probenenthielt; ja die Alten scheinen diese Technik viel besser ver-standen zu haben als wir, und manche ihrer herrlichen Glas-flüsse werden erst in der Neuzeit mit grösster Mühe nach-geahmt. So gelang es 1810 l’ettenkofer, das Hämatinonund das Aventuringlas, von ihm Glasporphyr genannt, zu er-

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