THOMAS WEBB & CO., STOURBRIDGE.
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Wer die Ausstellung vonThomas Webb & Co., Stoubbbidgegesehen, fand sich immer wiederangezogen von dem Eeichthumund der Schönheit der verschie-denen Gefässe, bei denen sich
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mitunter wol bizarre, aber auchganz herrliche Gegenstände vor-fanden. Namentlich konnte mannicht müde werden, die präch-tigen Schliffe, die das wunder-voll farbenglühende und leuch-
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tende englische Krystall so rechtzur Geltung bringen und ebensodie Gravirungen zu bewundern,welche mit grossem Kostenauf-wand hergestellt werden. AuchfiguraleReliefgravirungen brach-
ten Webb & Co. in grossartigem Masstabe, wo auf dunklem,nahezu schwarzem Glasgrunde sich weisse Emailfiguren ab-heben, die mit eminenter Technik aber nicht immer künst-lerischer Vollendung geschnitten sind, was wol darin seinen
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Grund haben mag, dass der Glasschneider nicht nach einermodellirten Vorlage, sondern einfach nach der Zeichnungarbeitet, und es ist wol kaum möglich, eine so mühevolleArbeit auf diese Weise derartig auszuführen, dass sie auchallen ästhetischen Ansprüchen genügt; gleich wol gehört sie
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zu den aussergewöhnlichen Leistungen. Auch die'obere Mittel-vase ist in solcher Reliefgravirung ausgeführt. Webb pflegt,sowol hinsichtlich der Form wie der Decoration, nahezu alleStilarten, immer mit vollendeter Technik aber nicht immer mit
glücklichem Kunstverständniss.Besonders verirrt er sich, woer dem Naturalismus folgt, zu-weilen ins Bizarre, wozu wir auchdie Idee rechnen, kurzhalsige,
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flache Flaschen u. dgl. mit Clownsin Froschgestaltzu verzieren, wasneuerdings in England viel Lieb-haber findet, ein Grund vielleicht,
der diese Decorationsart unter-stützt. Nur wäre es nach unsrerAnsicht richtiger, den Geschmackdes Publicums zu bilden undzu veredeln, als seinen extra-vaganten Launen nachzugeben.
grosser Menge gefunden; das Aventuringlas wurde in der Glanzzeit | der venetianisohen Kunst vielfach zu Schmucksachen verarbeitet.