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IL W. AVINFIELD & CO., BIRMINGHAM.
Die grossartige Metallindustrie Birminghams wardurch Winfield & Co. würdig vertreten. Nur alleinin der Art der Leuchter hatte diese Firma nicht
zu dem hier dargestellten kolossalen schmiede-eisernen schwarz und goldenen Lustre mit seinenhundert und fünfzig Flammen und dem endlos ge-
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weniger als vierzig verschiedene Objecte ausgestellt,von dem gesucht einfachen bronzenen im flandri-schen Stil für drei Flammen mit kugelförmigemMittelstück und steifen verschnörkelten Armen bis
wundenen spitzenartigen Netzwerk, dem als Motivdie decorative Behandlung der Passionsblume zuGrunde liegt.
und umgestaltete, erhielt sie immer mehr Leichtigkeit in denFormen und einen immer grossem Reichthum in der De-coration. Dieselbe Regsamkeit machte sich in ihr nach allerleiRichtungen hin fühlbar. Bis um die Mitte des zwölften Jahr-hunderts war die Ornamentik blindlings den Gesetzen derTradition unterworfen, allein von dem genannten Zeitpunktan suchte man in den geschnitzten Verzierungen die ein-heimische Thier- und Pflanzenwelt nachzubilden, während inder Composition der Zeichnung der Zweck des Gegenstandes,sowie die Eigenschaften des Materials mehr Berücksichtigungfanden. Im dreizehnten, vierzehnten und fünfzehnten Jahr-
hundert stand die Zunft der „Schreiner“ in hohem Ansehenund wurden denselben die wichtigsten Arbeiten anvertraut.In der Neuzeit werden solche Kunstwerke zum Schmuckgothischer Kirchen oder auch der Privathäuser häufig nachge-ahmt. In der Zeit der Renaissance, als die Kunst überall dieherrlichsten Blüten entfaltete und die Architektur aufhörte,ausschliesslich kirchlichen Zwecken zu dienen, wurde der guteGeschmack in Wahrheit das leitende Princip hei der Her-stellung der Möbel. Vor dieser Zeit hatte es weniger eigent-liche Zimmermöbel gegeben. Die Chorstühle und Bänke derKirchen, das Täfelwerk der Wandbekleidungen, Lagergestelle,