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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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B. & S. MASSEY, OPENSIIAW-MANCHESTER.

Unter den Speeialfabriken für gewisse Maschincngattungon | bärs kann bis zu 400 Sehlägen in der Minute erhöht werden.

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nimmt die Dampfhammerfabrik von B. & S. Massey, Openshaw-Manchester eine hervor-ragende Stellung ein, wassie nicht allein bei allengrossem Ausstellungen,sondern auch durch jedeseinzelne ihrer Fabrikatezur Genüge bewiesen hat.

Wir beginnen unsern Be-richt über die von Masseyausgestellten Maschinenmit der Darstellung vonzwei kleinern Dampf-hämmern, die für denGebrauch in Maschinen-fabriken zur Herstellungder gewöhnlich vorkom-menden Schmiedestückebestimmt sind. Bei beidenHämmern, deren Construc-tion principiell gleich ist,und die sich nur durchdie verschiedenartige Ein-richtung für die Steuerungunterscheiden, ist auf be-queme Bedienung alleRücksicht genommen. DieSchnelligkeit desITammer-

dritter Holzschnitt

Unser

das Bild einer Kreissägezum Schneiden des heissenEisens. Die Säge ist ausbestem Stahl hergestelltund die ganze Maschinesorgfältig construirt, wieauch mit den nöthigenSchutzvorrichtungen ge-gen Unglücksfälle ausge-rüstet. Auf dem links er-sichtlichen Schlitten wirddas zu schneidende Eisenin die drei stellbarenBacken eingelegt und soder Säge entgegengeführt,welche mit 1400 Tourenper Minute rotirt.

Neuerdings hat manmit Erfolg Versuche ge-macht, Eisen und selbstharten Stahl kalt zu schnei-den und zu diesem Zweckrotirende Scheiben vonweichem Eisen angewen-det, welchen die enormeU mfangsgeschwindigkeitvon 25000 Fuss engl, perMinute gegeben wurde.

Den Industriehallen zunächst ziehen sich 18 Meter breitePromenaden hin, zwischen welchen als Centrum der Ausstellungsich der Pavillon der Stadt Paris erhebt, während nördlichund südlich von demselben, ebenfalls zwischen den Promenadenin der Längenachse der Ausstellung die Kunsthallen ihren Platzgefunden haben.

Stellen wir uns zur Orientirung am Pavillon der Stadt Parisauf und blicken nach Norden (gegen die Seine hin) so habenwir vor und hinter uns die Kunsthallen, zu beiden Seiten der-selben die mit Velums überspannten Promenaden, rechts diefranzösische Abtheilung, links die Abtheilungen der fremden

Länder, welche in Streifen quer durch sämmtliche Hallen laufenund deren dem innern Hof zugekehrte Fronten durch Fagadenmarkirt sind, die den nationalen Stil jedes Landes charakterisiren.

Quer durch sämmtliche Hallen führen zwei schmale Trans-septe, welche mit den Vestibülen der Kunsthallen, die nachdem Pavillon der Stadt Paris zuliegen, zusammenfallen undden ganzen Industriepalast in drei annähernd gleich grosseTheile zerlegen. Dieselben haben den Zweck, cinestheils denVerkehr zwischen den einzelnen Räumen des Ausstellungspalasteszu erleichtern, anderntheils in der fast endlos scheinendenLänge der Hallen Abschnitte zu bilden.