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J. BICHON & CO., PARIS.
Unser Holzschnitt zeigt eine Maschine, welche infolge deseinfachen Princips, das ihrer Arbeitsweise zu Grunde ° liegt,in letzter Zeit vielfach Anwendung gefunden hat. Die vonJ. Bichon & Co., Pauis , ausgestellte Va-part’sche Schleudermaschine istauch wirklich ein Universalapparat, derin vielen Branchen der Industrie die um-fassendsten Dienste leistet. In der Thatist diese Maschine ebenso gut zum Zer-kleinern von Quarz, Kies, Blende, Schmir-gel wie auch von weichem Substanzenwie Torf, Thon, Gips, Kohle, Salz, Kno-chen, Farbholz u. s. w. zu benützen, wo-bei sich durch entsprechende Wahl der
geleitet, an die gerippten Wände des Mantels geschleudertund hierdurch zerkleinert werden. Je nach der Grösse derMaschine und des bei der Zerkleinerung gewünschten Fein-heitsgrades variirt die Umdrehungszahl derSchlägerwelle zwischen 500 und 1000 perMinute, und hiervon ist wieder die Be-triebskraft der Maschine abhängig, welchebei kleinen Maschinen zwischen 4 und 6,bei grossem zwischen 10 und 18 Pferde-kräften schwanken kann. Die dem Ver-schleiss ausgesetzten Tlieile der Maschinesind aus Hartguss angefertigt und, im Fallesie unbrauchbar werden, leicht gegen Er-satzstücke auszuwechseln.
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Geschwindigkeit des Schlägerapparates jeder gewünschte Fein-heitsgrad des zerkleinerten Materials erzielen lässt. Die Wir-kungsweise der Schleudermaschine besteht darin, dass in demfesten, staubdicht verschliessbaren Gehäuse an der stehendenWelle drei horizontalstehende, mit Schlägern besetzte Scheibensich in schneller Rotation bewegen, wodurch die oben in dieMaschine gegebenen Materialien, welche durch die in jederEtage der Maschine befindlichen Trichter nach der Mitte hin-
Wie wol selbst der Laie leicht erkennen wird, sind in unsererAbbildung die zwei als Thüren dienenden Segmente des Mantelsder Schleudermülilo geöffnet gezeichnet, um einen Einblick indie Maschine zu gestatten. Beim Betrieb muss der Mantel sorg-fältig geschlossen werden. Für das Deutsche Reich hat die Ma-schinenfabrik von C. Mehler in Aachen das alleinige Ausführungs-recht der Vapart’sclien Schleudermühle erworben und auch füreine Verbesserung der Construction ein Reichspatent erhalten.
Wir müssen gestehen, so kunstlos im ganzen der Entwurfdes Industriepalastes in seinen Hauptgliederungen gehalten istund so wenig Originelles er als Bauwerk bietet, so sinnreichund zweckmässig ist seine allgemeine Anordnung und seinespecielle Einrichtung. Die durch die Ausstellung von 1867 ge-gebene Idee, deren praktische Ausführung damals jedoch mis-glückte, erscheint uns hier in ebenso einfacher wie zweckent-sprechender Modification und wir glauben, behaupten zu können,dass das Problem der gleichzeitigen Gruppirung nach Ländern
und Branchen in dieser Form auf die einfachste Weise gelöstworden ist.
Dabei muss noch hervorgehoben werden, dass der vor unsliegende Utilitätsbau auch die finanzielle Oekonomie im weitestenUmfange berücksichtigt. Wir glauben nicht, dass es möglich ge-wesen wäre, in irgendeiner andern Form billiger zu bauen und inso günstiger Weise allen Ansprüchen in Bezug auf Licht, Luft undbequemer Circulation zu genügen, wie dies hier erreicht worden ist.
Das Niveau des Marsfeldes fällt von der Ecole militaire