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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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RANSOMES, SIMS & HE AD, IPSWICH.

In den Tiefebenen Ungarns und Russlands sind Holz undKohlen so schwer zu beschaffen, dass aus diesem Grunde derBetrieb landwirtschaftlicher Maschinen mittelst Dampf inKrage gestellt wird. Auf der andern Seite ist dagegen einUeberfluss an Stroh vorhanden, wodurch das Bestreben nahegelegt wurde, dieses als Brennmaterial zu benützen und beider Ernte die für den Betrieb der Dreschmaschinen benützten

liaber derselben John Head in Gemeinschaft mit dem russischenIngenieur Schemioth erfunden worden. Das Stroh wird durch

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Locomobilen mit einem Material heizen zu können, welchesstets kostenlos an Ort und Stelle zu haben ist. Mehrere Fach-männer beschäftigten sich mit der Lösung dieses Problemsund es entstanden auch infolge dessen verschiedene Stroh-

Walzen in den Feuerraum geschoben, und kann die Umdrehungdieser Walzen sowol automatisch durch die Maschine (wie inunsrer Zeichnung) als auch von Hand erfolgen. Wird der Stroli-

HEAO

SCHEMIOTH

PATENT

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feueru ngsappavate für Locomobilen, deren einen wirin unsern Abbildungen vorführen. Er ist von der Firma Ran-somes, Sims & Head, Ipswich, ausgestellt und von dem Theil-

feuerungsapparat abgenommen, so braucht man nur eine Heiz-tliüre einzuhängen, um wie gewöhnlich mit Holz oder Kohlenfeuern zu können.

Wappen und Wimpeln. Selbstverständlich concentrirt sich diedecorative Pracht an dem Haupteingange, welchen zwei Treppen-thürmchen flankiren, die an die berühmte Treppe des Schlosseszu Blois erinnern. Diese Treppen führen auf einen grossenBalkon, der über dem Haupteingange liegt und den Bogen,welcher denselben überragt, in etwa % seiner Höhe unter-bricht. Der Balkon ruht auf zwei colossalen Konsolen, welchein Form von Palmetten aus den Säulen vorspringen und imVerein mit der reichen Decoration des Portals und des Balkonseine äusserst malerische Wirkung hervorbringen. An demScheitel des grossen Mittelbogens, den die Wappen der be-deutendsten Länder schmücken, ist ein 0 Meter hoher Schild

angebracht, zu dessen Seiten zwei geflügelte Genien schweben,die sich unter einem den Schild überragenden Aelirenkranzedie Hände reichen, auf welchem das WortPax geschriebensteht. Auf dem Schilde selbst sehen wir in riesigen Letterndie derzeitigen Initialen Frankreichs: R. F.

Die Vestibüle, besonders das Frontvestibule, zeigen im Innerneine ebenso reiche Decoration wie die Fa?aden und bilden soden entsprechenden Rahmen für die bevorzugten Objecte, welchedort ihren Platz gefunden haben. Das Frontvestibule enthältdie schönsten Gobelins, Teppiche und andere Gewebe von beesoliderer Schönbeit, Porcellan von Sevres und China und ander-aus Museen und Staatsanstalten entnommene Musterstücke so-

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