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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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GWYNNE & C0. r LONDON;

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Auch in Bezug auf ihreCentrif u gal - Pumpenhaben Gwynne & Co. inLondon den altbewährtenRuf ihrer Firma aufrechterhalten. Die einzelnenTheile entbehren nebender rationellsten Anord-nung nicht einer gewissenEleganz in der Form undAusstattung, was beson-ders von der nebenstehen-den Centrifugal - Pumpegilt, welche in directeVer-bindung mit einer verti-calcn Dampfmaschine ge-setzt ist. Dieselbe bildetein Meisterstück der Eisen-giesserei, indem das Ma-schinengestell aus einemStück mit der Fundamen-talplatte gegossen ist. DiePumpe selbst ist nichtextra auf das Fundamentgesetzt, sondern derartzweitheilig mit dem Fun-dament zusammengegos-sen, dass jede Hälfte dersenkrecht geschnittenenPumpe mit dem unten-liegenden Fundament einStück bildet. Ausserdemist die Pumpe noch mitdem Maschinengestelldurch zwei Streben ver-

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bunden, wodurch sowol dieses wie jene an Stabilität gewinnt.Wie die für Riemenbetrieb eingerichteten Pumpen construirt ]

sind, ist aus der drittenFigur auf Seite 02 zu er-sehen.

Interessant ist es, dieVielseitigkeit der Anwen-dung der Centrifugalpum-pen zu verfolgen. MancheIndustrien könnten ohnediese ausgiebigen Wasser-förderungsmittel kaummehr existiren, wenigstensdürfte es oft schwer fallen,ohne bedeutenden Auf-wand an Zeit, Geld undTriebkraft durch ein an-deres Pumpensystem den-selben Effect zu erzielen.

Ueberdies lallt der Vor-zug der Centrifugalpumpe,auch mit unreinen undheissen Flüssigkeiten ar-beiten zu können, sehrins Gewicht. Auf der an-dern Seite können beieinigermassen verständi-ger “Wartung Betriebs-störungen und Repara-turen kaum Vorkommen,ein Vortheil, der unterallen Umständen hoch zuschätzen ist. Bei grosserHubhöhe ist bekanntlichdie Centrifugalpumpenicht mehr anwendbar;man hilft sich aber, wennderen Anwendung sonst vortheilhaft erscheint, in solchen Fällendamit, dass man zwei Pumpen übereinander aufstellt.

11ÖRXSBY & SONS, GIIANTHAM.

Nachstehende Abbildung zeigt eine Getreide - Mähe-I land), auf deren reichhaltige Ausstellung ebenso gediegener als

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eleganter Constructionen wir noch zurückkommen werden.

maschine der Firma R. Hornsby <fc Sons in Grantham (Eng-

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bestehen. Derselbe hat die Form von zwei gewöhnlichen Pflügen,die auf einem mittelst Hebel höher oder tieier zu richtendenGestell ruhen, das auf Rädern montirt ist. Bei ebenem undnicht zu festem Boden kann der Pflug ganz und gar aut diesenRädern laufen, wodurch alle Reibung vermieden wird, und dadas Pferd immer nur in den abwechselnden 1 urclien geht,

zertritt dasselbe nur die Hälfte des Ackerbodens. Auf hügeligemTerrain zieht der Pflug beim Aufwärtsfahren nur eine Furche,beim Abwärtsfahren aber zwei, was dem gewöhnlichen Pflugegegenüber immer noch drei gegen zwei Furchen ergibt. AmEnde des Ackers wird der Pflug mittelst eines Hebels zumWenden gehoben. An Stelle der gewöhnlichen Pflugscharen