SAUTTER, LEMONNIER & CO., PARIS.
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Ein sehr interessantes Ausstellungsobject zeigen die beidennebenstehenden Abbildungen, in denen sich uns die Leucht-thürme der Pariser Firma Sautter, Lemonnier & Co. präsen-tiren, an welchen besonders die Einrichtung des katadioptrischenLeuchtfeuers bemerkenswerth ist. Dieselbe weicht von denaltern Constructionen wesentlich ab, indem das im Centrumder Laterne befindliche, feststehende Leuchtfeuer von einemKranze von Glaslinsen umgeben ist, die, wie aus der Abbildungersichtlich, von einer Anzahl dicht aneinanderliegender, nach
aussen trichterförmig er-weiterten Ringen um-rahmt werden. Eben-solche Glasringe bildennach oben den Abschlussdes Gehäuses, dem durchein Uhrwerk eine drehen-de, genau abgemesseneBewegung ertheilt wird.
Die Glasringe werfendas von ihnen aufgefan-gene Lieht der von ihnenumgebenen Linse
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gerade vor dem Leuchtfeuer befindet. Je nach der Entfernung
erscheint das Letztere demSchiffer merklich schwächeroder eventuell gar nicht, wenninfolge der Drehung einanderer Gehäusetheil vor dasLicht tritt. Die Anzahl dervollen Lichtstrahlen, welche,als Blickfeuer wirkend, der-artig in einer gewissen Zeitdas Auge treffen, müssenvon dem Beobachter genaugezählt werden, damit durchAufsuchen des Leuchtthurmsauf der betreffenden Seekarte,für welchen gerade die ge-fundene Zahl vorgeschriebenist, bestimmt werden kann,an welcher Stelle ein imSchein des Leuchtthurmesfahrendes Schiff sich zur je-weiligen Zeit befindet.
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welche es mit dem von ihr selbst aufgenommenen Lichte zueinem einzigen intensiven Strahl vereinigt, den sie nun gegen50 Kilometer weit, aber nur dann gleichsam liinausschiesst,wenn sie sich, von einem bestimmten Punkte aus gesehen,
Der links im Durchschnitt gezeichnete Leuchtthurm dervierten, fünften und sechsten Klasse ist ganz aus Eisen her-gestellt, während die Abbildung rechts die Krone eines stei-nernen Leuclitthurms erster Klasse zur Darstellung bringt.
ungefähr 45 Grad aufwärts gerichtet ist. Jeder Satz erhält2, 3—7 und mehr in entgegengesetzter Richtung eingestelltePflugscharen für verschiedenen Tiefgang, die derartig functio-niren, dass beim Hingang die auf der einen Seite des V för-migen Rahmens befindlichen Scharen und beim Rückgang dieauf der anderen Seite angebrachten in Thätigkeit kommen.Die Streichbreter werden meistens nach dem Kent’schen Systemgefertigt, also lang und schraubenförmig gewunden, oder eswerden auch Ruchadlo-Streichbreter verwendet. An jedem Endedes Pfiugkörpers ist ein Sitz für den Führer eingerichtet, der
von seinem Platz aus mittelst Hebel den Pflug lenken kann.Da der Sitz ziemlich entfernt vom Schwerpunkt des ganzenApparates liegt, so bildet der Führer, sobald er seinen Platzeingenommen hat, zugleich das erforderliche Belastungsgewicht.Am Ende der Furche angekommen, muss er jedesmal seinenSitz wechseln. Das eine der Mittelräder läuft in der Furche,das andere in dem noch ungepflügten Lande; beide dienengleichzeitig zum Einlenken des Pfluges, zu welchem Zweckesie um verticale Spindeln drehbar sind. Der Tiefgang wirddurch Einstellung der Mittelräder in verschiedener Höhe mittelst
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PAH1SEK WELTAUSSTELLUNG, II.