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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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APPLEBY BROTHERS, LONDON.

eifrig bemüht, dieselbe.dadurch auf Maschinen zu übertragendass sie an Stelle der Treppen Aufzüge setzen, welche ihnenan vertraute Lasten, also auch Personen befördern. So mannich-fache Ausführungen aber auch bisher bekannt geworden sindso lässt sich doch ’

von keiner der-selben behaupten,dass durch sie —

Einzelfälle ausge-nommen — dieExistenzberechti-gung der altherge-brachten Treppenin Frage gestelltwerde. Denn abge-sehen davon, dassman sich an dieIdee dieser Beförde-rungsart noch nichtgewöhnen kann,sind es hauptsäch-lich drei Umstände,die einer . allge-meinen Einführungder Personenauf-züge entgegen-stehen. Zunächstist zum Betriebeines solchen Hebe-apparates eine stetsbereite Kraft noth-wendig, die an denwenigsten Plätzenschon vorhanden istund deren Beschaf-fung mit nicht unbe-deutenden Kostenverbunden seinwürde; ferner er-fordert die Bedie-nung des Aufzugesmeistens eineneignen Wärter, undschliesslich lässt —was wol das Haupt-bedenken ist — dieSicherheit der-artiger Vorricht-ungen immer nochzu wünschen übrig.

Trotzdem ist esvon Interesse, dieFortschritte derTechnik auf diesemGebiete, die gewissnoch zu einem er-freulichen Resultatführen werden, zuverfolgen.

Der Hauptsachenach verfügt dieGegenwart überzwei Arten vonPersonenaufzügen:solche, bei denen ein mehr oder weniger bequem und eleganteingerichteter Kähg, an einer Kette hängend, auf und niedergeht, und andere, bei denen der Käfig auf einer am oberenEnde eines röhrenförmigen Kolbens befestigten Platte steht,die durch vorhandenen Wasserdruck gehoben, durch Nachlassdes letzteren sowie auch durch Mitwirkung der Last abwärtsbewegt wird. Einen Aufzug der ersteren Art, ausgeführt

von Appleby Brothers, Emerson Street, Southwark, London,vergegenwärtigt die Abbildung auf dieser Seite, die gleich-zeitig einen Wandkrahn derselben Firma für Speiclier-1 arbeiten und ähnliche Zwecke zur Anschauung bringt. Der

Dampfkessel, wel-cher für sämmtlicheHebeapparate denDampf liefert, istum Raum zu sparen,in einem Breter-häuschen unterge-bracht, das an einerAussenwand des be-treffenden Gebäu-des auf Consolensteht. — Bei demPersonenaufzugwird der nur voneiner Seite durcheine Thür zugäng-lioheKäfig zwischenvier senkrechtenBalken geführt. Diebei demselben zurAnwendung kom-mende Winde istin der vierten FigurdervorhergehendenSeite in grösseremMaassstabe darge-stellt. Dieselbeziehtmittelst ihrer obenüber eine Rolle ge-leiteten Lastketteden Käfig nachoben. Ueber eineandere ebenfallsoben befindlicheRolleist eine zweiteauch an dem Käfigbefestigte Kette ander andern Seitehinabgeleitet; anderselben hängt einGegengewicht zumAusbalanciren desunbelasteten Käfigs.Damit aber derKäfig auch in be-lastetem Zustandebeim Bruch derWindenketto nichtherabstürze undunten mit grosserGewalt aufschlage,ist an zwei Seitennoch je ein (in derFigur weggelas-sener) senkrechterSicherheitsbalkenaufgestellt, und andem Käfig selbstein Apparat ange-bracht, der zurAVirkung kommt, sobald ein Reissen der Kette stattfindet.Beim gewöhnlichen Betriebe hält der Zug der AVindenkettezwei Gummifedern gespannt. Reisst die Kette, so ziehen dieseFedern sich zusammen und drücken in jeden der beiden Sicher-heitsbalken, von zwei Seiten her, gezahnte mit dem Käfig festverbundene Eisenstüoke hinein. Der Käfig beisst sich somitförmlich fest nnd kann nicht weiter herabstürzen.

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eine Hebung oder Senkung der Räder, und da dieselben aufdem Boden aufruhen, des Rahmens mit den Zinken erfolgt.Der vordere Theil des Cultivators ruht auf einem breitenRade, dessen Durchmesser kaum halb so gross ist als derder Hinterräder. Das AA r enden des Apparates wird durch dasZugseil der Maschine selbst bewirkt, zu welchem Zweckedie Zinken aus dem Boden gehoben werden, sodass dasGanze frei auf den drei Rädern ruht. Dieses Ausheben derZinken erfolgt in sinnreichster AA r cise ebenfalls durch dieMaschine, indem das Seil durch eine Hebelübertragung dieHinterachse in geeigneter Richtung dreht. Der Führer brauchtdabei seinen Sitz nicht zu verlassen. Dieser Apparat hat

sich besonders als Tiefcultivator und Extirpator vortrefflichbewährt.

Nach demselben System werden Grubbereggen construirt.Ferner hat man für die Dampfcultur Apparate zum Ziehender Gräben für Zuckerrohr- und Baumwollpflanzungen, Unter-grundpflüge, die bis auf eine Tiefe von 60 cm. arbeiten, Pflügezum Umbrechen des Landes etc., sogenannte Diskers, welchedas Land pflügen, ohne den Untergrund an die Oberfläche zubringen, Dampfeggen, AA'alzen, Schollenbrecher verschiedenerForm, Consolidatoren oder Compressoren, Säemaschinen undseit kurzem eine neue Form von Mähmaschinen mit Dampf-betrieb, deren Beschreibung wir weiter unten folgen lassen.

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