Band 
Erster Theil.
Seite
62
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62 Baukunst.

Hierauf bemerkte er genau die Zeit. wenn ein jedesHolz zerbrach und schloß daraus aufdie Stärke., welcheeinem jeden Holze nach seiner besondern Lage zukam.Im Jahr 1707 machte er seine Erfahrungen in denakademischen Abhandlungen der Akademie der Wis-senschaften zu Paris bekannt, s. Vollständige theo-retische und praktische Geschichte der Erfindungen.Basel, bey I. I. Flick, «789.

Baukunst. Unter den verschiedenen Arten derBaukunst wurde die bürgerliche oder die Wissenschaft,ein Gebäude so anzugeben und auszuführen, daß es denAbsichten des Bauherrn in allem gemäß ist, zuerst bear-beitet, weil die Noth die Menschen sehr bald dazu zwang,sich durch Wohnungen wider die Ungemachlichkei-ten der Witterung zu schützen. Ihr Anfang warsehr gering, ss. Höhlen, Hütten, Zelte.) aber dieNoth vervollkommnete diese Kunst bald. Das äl-teste Denkmahl derselben, dessen die Geschichte ge-denkt, ist die Arche des Roah. (s. Schiffsbaukunstl.Am ersten thaten sich die Babylonier in dieser Kunsthervor (s, Mauer, Tburm), welche schon feste Woh-nungen, Paläste und Tempel bauetcn ; fast eben so früh-zeitig wurde sie auch von den Egypliern getrieben, (s.Labyrinth, Obelisk, Pyramide). Auch unter den Js-racliten gab es frühzeitig geschickte Baumeister, unterwelchen besonders Bezaleel und Ahaliab, die zu Mo-seS Zeit lebten, und um 24^4 n. E. d. W. dieStistshütte und die Bundeslade baueten, gerühmtwerden n). Um das Jahr 2972 fleug Salomo denBau des Tempels zu Jerusalem an, der in siebenJahren vollendet wurde. Die Phönizier ergaben sich