64 Baum- Baumwolle.
s) 2. Mos. ZI, I—L. Kap. z6, I. b) I. Zz,tz. Kön. L, 6. c) Oioäor. Lic. Iib. 6.
Baum. Die Kunst, Baume aus bloßen Blat-tern zu ziehen, wurde von Friedrich Heinrich, geb.zu Stutkgard 164./, gest. in Augsburg 1726, vonOhngefähr erfunden. Er dachte dieser Sache weitetnach und zog in der Folge viele Stamme aus bloßenBlättern 2). Man nimmt nähmlich ein Geschirr mitreingesiebter guter Gartenerde, steckt die Blätter mitden Stielen so weit hinein, daß der dritte Theil desBlattes mit Erde bedeckt ist, und hängt ein Geschirrmit Wasser oben drüber, damit das Wasser allmäh-lig auf das untere Gefäß herab tröpfelt: so fängtdas Blatt an zu treiben. Im Jahr 1679 wurdediese Kunst von einem Franziskancrmönch in Italien,aus den Minoritenorden, Nahmens Mandirola, infeinem Buche von den Blumen-und Pomeranzen-gärten- welches zu Nürnberg deutsch herauskam, be-schrieben. Das Mittel, das Wachsthum junger Bäu-me z. B. der Eichen, Birchen, Ulmen dadürch zu be-fördern, d,aß man sie, der Länge nach, mit einem Lap-pen reibt, hat der Engländer Hartlieb erfunden k)^
s) S. Kunst- Gewerb: und Handwerksgeschicht« der
Reichsstadt Augsburg; von Hrn. Paul von Ekelten d. t.
1779. S. 126. d) I. S. Halle Magie. HI. S. z>4°
Baume s. Pyrophorus.
Baumgartner s. Glasmahlercy.
Baummesser s Dendrometer.
Baumwolle wird aus den SaamenkapselnMehrerer Pflanzen, Stauden und Bäume gewonnen^
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