y6 Bildgiesserkunst.
aus welcher Bildsäulen gemacht werden können, unddie, wenn sie erhärtet, wie Sandstein gehauen wer-den kann, erfand der Mecklenburg-Strclitzische Hof-conditor, Herr Rauert, gegen 1782.
Die außerordentliche Grösse, welche zuweilen diegegossene» Werke der Alten hatten, macht es wahr-scheinlich, daß sie ihre Bildsäulen nicht auf einmalmit einem Gusse, sondern Stückweise gössen undhernach zusammen setzten. Johann Keller von Zürchwird daher für den ersten gehalten, der auf denGedanken kam, eine Statue zu Pferde mit einemGuß zu gicsscn und denselben auch 1649 in Parisausführte, wo er die Bildsäule Ludwigs des XI V.goß. Sein Schüler Jacobi von Homburg goß 1700in Berlin, nach Andreas Schlüters Erfindung, dieBildsäule des Churfürsten Friedrich Wilhelms vonBrandenburg.
a) Sammlung antiquarischer Aufsähe von Chr. G. Hen-ne, >768. I. S. 6. u. 77. b) r. Mos. Z2, 4. c) 2Mos. Z7, 7 — 9- vergl. Kap. Zi, 2. 4. ä) 4 Mos.21.9. e) Ilion^t. Unlicaru. Xnnal. kam. I. k) 1.König 7, >^. 14. Z) 1 König 7, iz—>2. K) 1. Köntg7, 25-26. i) Daniel Z, 1. k) kautan. III. >7. p.2z i. VIII. 14. ^>. 628 I) Aristoteles Hlietor lib. I.in) kirn. Z4. 8. n) T^nton. Lgigrern. 57. 0) kirn.XI.III. 7. p) Beym ^onaras e^niial. üb. z. q)Deutsche Academie II. Th. z- B. 2. Kap. r) MerkeWürdigkeiten der Stadt Nürnberg und Alldorf 1778.S. 307. 308. ») Mcusels Miscellaneen artistischen
Jnh Uls. Erfurt 1782. >4- Heft. S. >>L. t) Nach-richten von Kunstsachen und Künstlern. 176g. E. 82.
Bildhauerkunst ist die Kunst, allerley Bild-säulen und Schnitzwerk aus Holz, Stein , Elfenbein
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