Band 
Erster Theil.
Seite
160
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i6c, Buchdruckerkunst,

künstler und Teufelsbanner aus. Im Jahr 146znahm der Churfürst Adolph von Maynz Gultcnber-gen unter die Zahl der Hofcavaliere auf. Faust rei-fere 1466 zum zweytenmahl nach Paris und starbdaselbst an der Pest, worauf Peter Lchvijfer dieBuchdruckerkunst in Maynz fortsetzte. Im Jahr >467brachten Arnold PaNnarz und Conrad Schwcinheimzu Rom am ersten die Antiqua, das ist eine Artlateinischer Buchdruckerschriften auf, welche in auf-rcchts stehenden Buchstaben bestand. Im Jahr 1463starb Guttenberg zu Maynz, ein Mann, der seinerKunst die beste Zeit seines Lebens, seine Kräfte undsein ganzes Vermögen aufopferte, ohne die Vor-theile seiner Aufopferungen zu gemessen, ohne so da-für belohnt zu werden, wie er es um die Welt ver-dient hatte. Im Jahr 1^38 brachte Johann Neudör-fcr d. a., die rechten Masse der zierlichen deutschenSchrift hervor. In der ersten Halste den i/tcnJahrh, erfand ein Schreibmeister in Paris, PeterMoreau, eine Art Lettern, die den Zügen einesSchreibmeisters ähnlich sahen c). Andere Schriftar-ten erfanden noch Garmond, Grandion und Schwa-bach. Herr Hofmann aus Strasburg, der jetzt inPariS ist, erfand die Kunst Kupferstiche und Zeich-nungen mit Hülfe einer ätzenden Materie zu ver-vielfältigen, und sogar Bücher abzudrucken, je nach-dem man die Exemplare davon braucht, ohne daßman .nöthig hat, sie von neuem wieder setzen zulassen. Dieß wurde aus Paris vom 2/. Jän-ner 1736 geschrieben ä); wie aber diese Erfindungeigentlich beschaffen ist, weiß man noch nicht. In

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