Band 
Erster Theil.
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Digbi, Dinte.

Im Jahr i6§4 gab Lcibnitz die Beschreibung dieserRechnung heraus c), von welcher er aber die Beweisesorgfältig verbarg. Dieses ermunterte den JacobBernoulli und seinen jünger» Bruder Johann Ber-noulli, dieselben zu entdecken, welches ihnen auchglückte. Erst im I. ibZ/ machte Newton seine ge-rühmten Rechnungsarten bekannt, welche im Wesent-lichen mit Leibnitzens Erfindung übereinkamen.

tVslIiüi Ogg. Htstkew. lom. HI. g. 64z. 64z.

b) I^sv>'ton kiincip. n^>t. niiltbem. in lcliol.

I-emmnt. r. I.ik. l. p. >687. c) Lruäit.

1684. p. 467. ä) I^evi-ton Üb. cit.

Digbi s. blutstillendes Pulver.

Dill er s. brennbare Luft.

Dinias s. Mahlerkunst.

Dinte. Wenn eS wahr ist, daß bey den Chinesernder Stein IVIe so viel als Dinte bedeutet, oder daß docheine Art derselben daraus gemacht worden ist: so istdie Dinte sehr alt. S. Buchdruckcrkunst. Ihrer ge-denken auch Jeremias s), DioscoridrS b) und Pli-nius c). Die Alten bereiteten sie aus Sapa oderröthlichem Most, aus Maulbeersaft, Ofenruß, ausder schwarzen Feuchtigkeit des DintenfischeS und dieChinescr auch aus Lampenruß. Die rothe Dinte derAlten wurde aus Rodel, Mennig, Zinnober undScharlachbeeren gemacht. Die griechischen Kaiserunterschrieben ihre Nahmen mit einer rothen Dinte,die aus der Purpurschnecke gemacht und Enkaustumgenannt wurde; auch bedienten sie sich des Goldes zumSchreiben ä). Die Vormünder der Kaiser unterschrie-ben sich mit grüner Dinte. s. Büchermahlcrey. Gute