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Dinte.
schwarze Dinten haben Lewis, Lambert, Neumann,Wiegleb, Halle e) und Pfanncnschmidk) angegeben.'Vcrgl. Druckermaschine.
Sympathetische Dinten sind solche, wo die damit ge-schriebene Schrift erst nach einigen damit vorgenomme-nen Veränderungen sichtbar wird, z. B. wenn mandie Schrift an die Wärme bringt, oder mit etwasbcstreichct oder bestreut. Eine Spur davon findet sich beydem Doid; errieth, mit Milch zu schreiben, weil diesefarbenlos und klebricht ist, und dann die Schrift, wennman sie lesen wollte, mit Ruß zu bestreuen. PliniuSempfahl dazu den Saft einiger klebrichter Pflanzen.Eine sympathetische Dinte, die sogar durch eine nichtallzu dicke Wand wirket, lernte Peter Borel von ei-nem Apotheker in Montpellier und machte siebekannt. Sie bestand aus Bleyauflösung inPflanzen-säure; die damit gemachte Schrift wurde auch in ei-niger Entfernung von dem Dunst der arscnikalischenSchwefelleber schwarz gefärbt g). Unter dem Namender sympathetischen Dinte kommt sie zuerst im I.1684 vor k). Schon im I. i/vL lehrte ein deutschesFrauenzimmer in einem Buche, das sie herausgab,die Bereitung der sympathetischen Dinte aus Koboltand Schcidewasser, deren Schrift in der Kalte ver-schwindet und in der Wärme sichtbar wird i). Ge-gen i/Z/zeigtederjenaischeProfessor Herm.Fr.Teich-meyer diese Dinte, die er selbst gemacht hatte, seinenZuhörern. Ein deutscher Künstler lehrte dem Franzo-sen Hellst ihre Bereitung, woraufdieser sie gegen 1744nachmachte, und lange nach ihm zeigte I. A. Gesner,daß auch Kobold allein schon eine sympathetische Din-te gebek).