Fallmütze. Fallschirm. 28Z
auf den Kirchenversammlungen von 506,517,^85-verboten. Die Falkenhauben, die dem Falken ausden Kopf gesetzt und nur dann abgenommen werden,wenn er auf einen Raub stossen soll, sollen die Ara-ber erfunden haben. Im 12. Jahrhundert kannteman sie schon. Die Kaiser Fricderich I. und Hein-rich lV. im »2. Jahrhundert und Friedrich II. im,Z. Jahrhundert brachten die Falkenjagd wieder em-por. Gegen >270 schrieb ein DcmetriuS von der-selben. Nach Frankreich und England soll diese Jagdvon Norwegen aus gekommen seyn. Die ersten Ober-Falkonirer setzte Philipp der Kühne, der Leute nachDännemark schickte, um dort die Kunst recht gründ-lich zu erlernen c).
-1) Eine kleine Abhandlung von der Falkenjagd fin-det man auch in 6ui<1. kuncirolli rer. memor. k.äegsrcl. ?. II Comment, illutir. »l>. btenr. 8alm»lli1660. 1'it. XXIII. x. zo2. b) I^ili. V. c. 8- --) fiAllgem. Litter. Zeitung. 1789. No. .441. S. 294.
Fallmüße ist eine Erfindung des Hrn. le Rour.Wenn sie gehörig aufgesetzt wird, bringt sie denKopf bey jedem Fall von einer beträchtlichen Höheallemal aufwärts, erhält ihn in dieser Richtung undmildert den Fall so, daß man sanft auf die Beinezu stehen kommt. Wie man wahrend des FallsAthem holen soll, will er noch besonders lehren, s.Lauenburgischcr Kalender. 1784.
Fallopius (Gabriel) s. Tuba.
Fallschirm, Parachute ist ein Schirm vonTastet und Stricken, der 2« Fuß im Durchmesserhat, durch dessen Hülfe man sich aus einer Höhelangsam auf die Erde herablassen kann. Blanchard