Band 
Erster Theil.
Seite
282
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282 Fahrenhcik. Falkenbeize.

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F. »>kad«m. Redrn über Mascov- Buch 6e

jurs keuUoru», in inip. rom. ßsrm. >7Z8. x. eKr.

Fahren heil sDaniel Gabriel) s. Druck derDunsik. Thermometer.

Falcon s Mcbcrstuhl.

Falkenbeitze ist die Jagd mit Falken, wel-che so abgerichtet sind, daß sie Vogel und kleinesWild fangen. Die ältesten Spuren von derselbenhat Herr Hofrach Deckmann in seinen Beytragenzur Geschichte der Erfindungen gesammelt, wohinich diejenigen verweise, die solche ausführlicher wis-sen wollen, als ich sie nach der Absicht gegenwär-tiger Schrift anzeigen kann 3).

Zu des Ctcsias Zeit fZLZo n. E. d. W.) wur-den schon in Indien Hasen und Füchse durch india-nische Raben, Geyer und Adler gedeihet. Aristote-les (Z648) erzählt, daß man in Thracien die Sper-ber abgerichtet habe, die aufgejagten Vogel nachder Erde zu treiben, daß die Jäger sie mit Stö-cken todtschlagen konnten. Diese Sperber wurdenmit besonderen Nahmen gerufen, sie brachten dieBeute den Jägern und bekamen ihren Theil davon.Aus Indien und Thracien kam die Falkenbeitze zuden Griechen und von diesen zu den Römern. Mar-tial, der um das Jahr 100 n. Eh. G. und JuliusPirmicus Malernus b) der um ZZ6 n. CH.G. be-rühmt war, gedenkt ihrer. Apollinaris Sidonius,der gegen 460 lebte, erzählt, daß Hecdicius in sei-ner Gegend die Jagd mit Falken und Hunden ein-gerichtet habe. Den Geistlichen wurde diese Jagd