Band 
Erster Theil.
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295
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Fernglas. 29L

mal erhaben geschliffen ist, ist dasjenige, welches nachdem Gegenstände, den man betrachten will, zugekehrtwird, das Augenglas, welches dem Auge zunächststeht, kann theils hohl, theils erhaben geschliffen seyn.Bey dem holländischen Perspcctiv , welches die Gegen-stände aufrecht darstellt, ist es hohl geschliffen.

Das Alter der Fernröhre ist noch nicht völlig ausserZweifel. Aus einer Stelle des Roger Bacoa), der2292 zu Oxford starb, will man schliessen, daß er sowohl die Vcrgrvsserungs als auch die Ferngläser gekannthabcb). In der That drücken auch die Worte desBacv die Wirkung der Fern- und Vergrößerungsglä-ser so genau aus,daß man sich beydem ersten Anblickderselben des Gedankens, er habe diese Werkzeuge wirk-lich gekannt, nicht entschlagen kann. Auch wird dieseStelle fernerhin Grund zu dieser Vermuthung geben,die man aber bis jetzt noch nicht bis zur Gewißheit ge-bracht, sondern vielmehr folgendes dawider eingewandthat: r.) In der ganzen Perspectiva dcs Baco kommt,ausser dieser Stelle, weiter keine deutliche Spur vongeschliffenen Gläsern, noch weniger von ihrer Versetzungvor; 2.) es ist nicht wahrscheinlich, daß Baco dieFern-und Vergrößerungsgläser, wenn er sie wirklichgekannt hätte, nicht deutlicher angezeigt und beschriebenhaben sollte, da sie so wichtig und damals eine ganzneue Erfindung gewesen seyn würden ; Z.) Baco redetaber von den in der angeführten Stelle beschriebenenErscheinungen als von ganz bekannten und leicht wahr-zunehmenden Dingen; 4.) es lassen sich die Worte desBaco auch von den Erscheinungen der mit Wasser an-gefüllten Glaskugeln erklären; L.) aus den Worten