Band 
Erster Theil.
Seite
334
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2 Z 4 Fleury, Flintenschloß.

Fleury s. Windmühle.

Flicker (Elias) s. Stückgiesserey.

Fliegende Brücke s. Brücke.

Fliegender Drache s. Electricitat.

Flink s. Opus msllei.

Flinte hat ihren Namen von einem uralten,schon bey den Wenden vorkommenden deutschen WorteFlins oder Vlynz, welches einen Hornstein bedeutet,der auch noch jetzt im Dänischen und Englischen Flinlaoder Flink heißt. Als man diesen Stein bey den Schieß-gewehren anwandte, erhielten sie davon den Namender Flinten. Man hält übrigens die Flinten für einefranzösische Erfindung, die an die Stelle der Muske-ten kam; das erste Regiment, das Flinten trug, wardas von Ludwig XIV. 1671 in Frankreich errichteteFuselierregiment, welches von den Flinten diesen Na-men bekam a).

Die Sichcrheitsflinle, die man geladen bey sich füh-ren und, wie man will, halten kann, ohne zu befürch-ten daß sie jemals zur unrechten Zeit losgehe, an derauch das Zündkraut auf keine Weise von der Feuch-tigkeit leidet, erfand Herr Regnier zu Semur in Bour-gogne k). Paul Engelhard, Schloffermeister in Butz-bach, verfertiget Flinten, welche, ohne Pulver auf diePfanne zu thun, vollständig geladen und mit guterWirkung losgeschossen werden können c).

») Militärisches Taschenbuch. Leipz 1780/ 8. 120.i>) Gochaischer Hofkalender 1783- c) - Miscellaneenartig. Inhalt« von I. G. Mensel. 1786. XXVII Heft.

Flintenschloß. Anfangs wurden die Büchsen,nach Art der Stücke, bloß mit der Lunte oder Zündru-the aus freyer Hand abgebrannt; nachher erdachte