Flaschenzug. Fleischer. ZZZ
Flanellfärbercy wird für eine Erfindung der Englän-der gehalten. Daß diese ldic Blumen und Figurenvermittelst großer Kupferplattcn auf die Flanelle ge-druckt haben sollten, ist ganz unwahrscheinlich; ver-muthlich druckten sie die Flanstle nur noch zwischeneisernen Formen. Jetzt legt man die Flanelle zwischenHvlzformcn, die genau auseinander passen, in wel-che die Blumen erhaben geschnitten sind, beyde For-men werden fest zusammen geschraubt und die Farbedann Hinein geleitet. An einigen Orten färbt mansie so, daß die Farbe durch Kanäle von unten hinaufdurch die Zeuge dringt *), welches langweilig undmühsam ist. In Sachsen hat man eine weit vor-theilhaftere und kürzere Art, die Flanelle zu färben,wie ich selbst gesehen habe.
*) Dies« Art zu färben beschreibt Hr. Hofr. Bich-mann in seiner Technologie S- uz folg-Flasche i,zug ist ein mechanisches Werkzeug,welches aus einem Gehäuse besteht, in dem verschie-dene Rollen angebracht sind, um welche ein Seil aufsolche Art gewunden ist, daß man vermittelst einergeringen Kraft eine schwere Last heben kann. Manschreibt die Erfindung desselben dem Archimedes vonSyrakusa zu, der Z772 starb. s. Nachricht von demLeben und den Erfind, der berühmtesten Mathematiker.Münster. 1788. I. Th. S. 22.
Flaoius f. Magnet.
Fleckfieber. Für den ersten, der davon geschrie-ben hat, wird der französische Arzt Jacob des Partsgehalten, der am Ende des >zten Jahrhunderts lebte,s. Bayle hist. krit. Wörterbuch. 174Z. lll. 6^0. b)Fleischer (Johann) s. Regenbogen.