844 Formschneidekunst,
keine Meise mit Gewißheit als Erfinder dieser Kunstangenommen werden kgmr: Die Deutschen warendie ersten, welche Holzformen zu den Karten schnit-ten ; gegen das Ende des i4lcn Jahrhunderts wur-den schon in Nürnberg solche Formen bereitet k).Die Namen der ältesten Formschneider sind aber ver-loren gegangen; unter denen, die man noch kennt,sind die ältesten: Johann Meidenbach, der um 144.;arbeitete und für Gullcnbcrg die Hvizformen zu denAnfangsbuchstaben des Maynzer Psalters von 14^7schnitt; ferner Michael Wohlgemuth, geb. r 4^4 zuNürnberg, gest. Wilhelm Plcydenwurf, der
um >Loo arbeitete; Albrecht Dürer, geb. 1470 zuNürnberg, gestorben iL28.
Zu Anfange des 16. Jahrh, machten die Form-schneider auch die Formen, womit die Buchbinderdie Figuren auf den Ueberzug der Bände einzu-drücken pflegen. Man findet schon vom Jahr 1L24Bücher, deren Bände mit Formschneideart geziertsind i). Vergl. Karten, Holzschnitt.
a) Homer II. 2. V. IHZ. le<^<). b) HuintNian. Inkiit.
Orst. I.ib. I. c. i. spielt darauf an. c) liioron^m.«4 1-aetam 4 s inssitutione klii. 4 ) s. dessen ReisenI. TH. S- 98- e) dluratorius in Ital. me 4 .
-»»vi. 1 "ow. IN. 9. 117. k) I 4 mnaeus »4 Lerpitulat.k'eräin. NI. x) Nachr. von Künstl. und Kunsts. Tb- u,1760, von der Fvrmschneiderey. d) Ankipandora 1789-IN. S. 448. Breitkopf über den Urspr. der Spielkart.S- 42. 48 - ') Eamml. zur Tesch. der Formschneidek.in.Teukschl. Herausg. von O. I. S.Sc>nml«r- rstes St.Leipz. >78-.