Band 
Zweyter Theil.
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Gama — Gartenkunst. Z

mischt, Messing giebt. Sie heißt auch C-ämla, wel-chen Namen sie von ihrem Entdecker Cadmus erhal.len haben soll a). Daß Gallmey die Erde des Zinkssey, hat Henkel zuerst gelehrt, welcher sagte: „mankönne aus dem Gallmey durch Hülfe einer FettigkeitZink erhalten." Der schwedische Bergrath Brandt,wie auch Pott und Marggraf haben dieses hernachdurch Versuche bewiesen, b) Vom Ofengallmey s.Messing.

») kliniu, n. ttik. Lid. XXXIV. lsct. 2 22. b)Antlpandora H. S. L49.

Gama (Vasco de) s. Ostindien.

Gambello (Victor) s. Medaillen-Stempel-schneidekunst.

Garay (Graf de la) s. Chemie.

Garces, oder Henrique Garces, s. Quecksilber.

Garelli (Pius Nicolaus von) s. Arsenik.

Gargoris s. Honigbau.

Gartenkunst ist die Kunst, Gärten wohl an-zulegen »nd gehörig zu warten. Ein Garten aber istein umzäuntes Stück Land, das mit Bäumen, Kü-chengewächsen und Blumen bepflanzt ist. Zur Erfin-dung der Gärten gab der Feldbau die erste Veranlas-sung. Auf dem Felde zog mau vielerley Arten dcnGe.wachse in grosser Menge, aber auch auf einem gros-sen Striche Landes zerstreut und oft zu weit vondem Wohnort entfernt. Da dieses unbequem war«nd man die nothwendigsten Bedürfnisse des Lebensgern nahe bey sich haben wollte: so ahmte manden grössern Feldbau im Kleinen nach, und drängledie nützlichen Gewächse, z. B. Bäume, Kräuter,Gewürze, Pflanzen und späterhin auch die Blumen

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