Genealogie. ry
frühzeitig man auf die Erhaltung der Abstammungder Familien zu denken angefangen hat. Die Judenwandten besonders grossen Fleiß auf die Erhaltungihrer Gcschlechtsregister und suchten sie um soviel sorg-fältiger zu erhalten, da sie für sie von der größtenWichtigkeit waren, wenn sie anders prüfen wollten,ob der Messias wirklich aus dem Stamme , dem dieVerheissung gegeben war, nähmlich aus dem Stam-me Juda, geboren werden würde. Nach der Baby-lonischen Gefangenschaft zogen Esra und Nehemia dieGenealogie wieder hervor; der erstere sammelte beiou-ders die Geschlechtsregister, die man zu Anfange derBücher der Chronik findet und hielt sich vorzüglich beyden Stämmen Juda, Levi und Benjamin auf. Das,was über seine Zeilen hinausging, wurde in der Fol-ge durch eine spätre Hand eingeschaltet. Nach derAnkunft des Messias erlosch auch der Unterschied derjüdischen Stämme. Indessen mußten wohl viele Ju-den, auch noch nach ihrer Bekehrung zum Christen^»hume, eine grosse Vorliebe für die Genealogie hu-ben, weil Paulus b) den Timotheus und Titus war-net, daß sie nicht etwa die Gemeine, anstatt ste zuerbauen, mit unnützen genealogischen Streitfragenunterhalten möchten.
Bey den Egyptiern nahmen sich besonders diePriester der Genealogie an. Die Quellen und Hülfs-mittel, deren sie sich hierbey bedienten, waren die altenDenkmäler, z.B. Pyramiden, Obelisken, wie auchdie Mumien mit ihren hieroglyphischen Aufschriften c).
Unter den Griechen haben sich in der Genealogiehervorgethan: Mufäus, Hesiodus, der die Genealo.
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