Geschwindschreibckunst. — Gesellschaften 4-rgeb. rüiy, gest. 1682, und dem sächsischen Inge-nieur Grundier zugeschrieben b); auch thaten sichFranz Carl Obinaus und Ludwig Wiedeniann alsErfinder in dieser Kunst hervor c). Joh.Melch.Wet--schgy, geb. Augsburg -6g/, gest. r/Zv, erfand auchein Schießgewehr, aus welchem mit einer Ladungvielmals geschossen werden konnte und erhielt einKaiser!. Privilegium darüber ä).
») I. A- Fabricil allgeui. Higor. der Gelehrsamkeit.
17.52. 1. B. S. 4?4. Not. 477-^- i>) Ebendas. z. B.
17L4- S. ">4>. c) Edcnvas. z. B. >7L4. S. >042.
rl) Hrn. Paul von Stelle» Eeiaulcr. der in Kupfer jzeg.
Vorst. aus der Gesch. der Reicksst. Augsb- 176z. S. 21
Geschwindschrebekunsts. Tachpgraphie.
G c s ch m in d stü cke s. Kanone.
Gesell sch asten, gelehrte Gesellschaften, So-cietäten der Wissenschaften, Akademien der Künste undWissenschaften, bestehen aus einer Anzahl geschickterPersonen, die sich aus der Absicht, durch ihren Fleißirgend eine Kunst oder Wissenschaft mehr auszubilden,untereinander vereinigen. Einige suchen den Ursprungder gelehrten Gesellschaften in sehr alten Zeiten und be-haupten , daß alle zu den Mysterien der Alten Einge-weihete nichts anders als Mitglieder gelehrter Gesell-schaften gewesen wären, deren Mysterien oder Geheim-nisse in den Wahrheiten bestanden, welche die Einge-weiheten durch Versuche undNachdenkcn herausgebrachthatten. In diesem Verstände hatten schen dieEumsl-piden in Eleusis, die Samothracier in Eabiris, dieMagier in Pcrsien, die Brachmanen in Indien, dieGymnosophisten in Aclhiopien, die Pythagoracr inGroß - Griechenland , die Araber und Mauritaner inFetz, gelehrte Gesellschaften unter sich, wie denn auch