Band 
Zweyter Theil.
Seite
75
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Gewftkeraöleiter. )>L

Mastbaume ein Licht zeige, welches sie, wenn «s ein-fach war, Helena, wenn es aber doppelt war, Kastorund PolluL nannten m). Aehnliche Flammen bemerkteman jetzt an den Thunnspißen. Zu Plauzat in Au-vcrgne hatte man schon seit langen Zeiten an dem eiser-nen Kreuze des GlockenthurmS zur Gcwitkerszeik einLicht bemerkt und der Blitz hatte in der dortigen Ge-gend sehr selten eingeschlagen. Der Professor Wlnklerin Leipzig erfuhr ferner von einem seiner Freunde, daßsich auf einem vvn den Thürmen desjenigen Schlosses,welches zwey Stunden von Naumburg liegt, zu» Gc-witterszeit auf dem Thurmknopfe gar oft eine Flammezeige, und so oft man diese Flamme erblickte, war mansicher, daß es nicht einschlug. So bemerkte man aucham zweyten Februar 1749 Abends nach 6 Uhr an deinEisenwerk des Thurms zu St. Petri, in Nordhausev,lichte Flammen n). Man hielt diese Erscheinungenfür elektrisches, mit dem Blitz gleichartiges Feuer undschloß, daß spitzige, besonders eiserne Körper, dasselbeau sich zögen, einsaugien und ableiteten, weil es ansolchen Orten gar nicht oder doch nur selten einschlug.

Im Jahre >7^2, welches man für den Zeitpunktannimmt, in welchem die Gewitterableiter erfundenwurden, machte man sehr viele Versuche in der Elek-tricität, von denen ich jedoch nur die wichtigsten an-führen darf.

D'Alibard wollte Versuche über die Luftcleckrici-tat anstellen und ließ nach Büffons Beyspiele (der aberkeine Wirkung von seinem Apparat zu sehen bekam) iinJahr r/L2 zu Maply - la-Balle eine 40 Fuß hohe undeinen Zpü dicke, oben zugespitzte und vergoldete eisest.?.