Glocken.
18, nach andern iy, nach andern rz Schuh hoch,2 Schuh dick, hatte 64 Schuh im Umfange, ihrKlöppel wog >0,000 Pfund und die ganze Glocke4400 Centner, wenn anders in der angeführtenQuelle dk) keine Null zu viel gedruckt ist. Die Glo-cke verdarb am zo. Juny 1701 durch einen grossenBrand. Eine andere Glocke in Moscau wiegt ZL6Centner. Auf die Pariser Domkirche kam im Jahr>68« eine Glocke, die 2L Schuh im Umfange hat.1e und Z>o Centner wog ü). Zu Wien wurde >711eine Glocke gegossen, die ZL4 Centner und ihr Klöp-pel, der y >/2 Schuh lang war, 8 Cenlner wog.Sie war 10 Schuh breit und hoch und hielt zr1/2 Schuh im Umfange. Die Erfurtische grosseGlocke auf dem Dom, die Johann von Campengoß, und I). Johann von Lappen taufte und ihrden Nahmen Susanna beylegte, wiegt 27Z Cent-ner und iss im Umfange über >Z Ellen weit.
Die Glocke zu Toulouse, welche Cordeillacheißt, wiegt Loo Centner; die zu Gent, auf demThurme Bellfort, wiegt 110 Centner; auf demThurme der Kirche zu St. Jacob di Compvstella isteine Glocke von Zoo Centner» ; eben so viel wiegtauch die in der Domkirche zu Mayland, welche 7Schuh im Durchschnitt und 22 Schuh im Umfan.ge hat: die Glocke zu Bern, auf dem Thurme derHauplkirche zu St. Vincenz, wiegt 240 Centnerund der Klöppel 7 Centner, zo Pfund.
Die Chineser erzählen von der Erfindung derGlocken folgendes: Ling-line nahm Rohre aus demLhale Hion-ki, schnitt zwey davon gleich und blies