Band 
Zweyter Theil.
Seite
130
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iZu Götzendienst.

Auch ist eS bekannt, daß Laban um 2140 m E. d. W.Götzenbilder halle, die ihm die Rahe! entwandte n).

Der erste Mensch, der als ein Gott verehrt wurde,soll der Assyrische König Belus, der von i yZs bis »996regierte, gewesen seyn. Sein Sohn Ninus ließ ihmein Bild machen, welches die Assyrer und Babylon!-er verehren mußten, er errichtete ihm auch einen Tem-pel und verordnete Priester dazu 0).

Von den Chaldäern kam der Götzendienst zu denEgyptiern, welche ebenfalls erst Gestirne, dann be-rühmte Menschen, hernach Thiere, als einen Ochsenunter dem Namen Apis, einen Ziegenbock unter demNamen Menkhes, und Pflanzen verehrten. Zu Mo-ses Zeiten war Egyplen schon voller Götzen p). Manwill sogar behaupten, daß die Egyptier die ersten ge-wesen wären, die den Götzendienst erfunden und denGötzen Altäre, Bilder und Tempel errichtet hätten,welches besonders Mercurius und Menes gethan ha-ben sollen <;); andere aber schreiben dieses den Ae-thiopicrn zu.

Die Griechen bekamen den Götzendienst von denEgypliern. Cecrops, der aus Egypten kam, war dererste, der um 2426 in Attica die Verehrung des Ju-piters und der Minerva einführte r). Um 2470 kamDeucalion vom asiatischen Gebürge Caucasus und ließsich am parnassischen Gebirge zu Lycvrea nieder; kurzdarauf machte er Eroberungen in Thessalien und führ-te dann die zwölfgroßen Götter der Egyptier in Grie-chenland ein s). Bald hernach beförderte auch Cad-nms, des Agenors Sohn, der um 2489 nach Theben