Band 
Zweyter Theil.
Seite
177
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Gullet — Gustavscolonne. ,77

Gulket s. Winde.

Gummilack. Es giebt mehrere Gattungen des-selben. Die eine ist ein Baumharz, das diesen Na-men führt, die andere wird aus Bengalen zu unsgebracht, von welcher Geoffroy gefunden hat, daß sieein Gewebe von Wachs sey, welches von einer ArtAmeisen bereitet werde a). Ein anderer Schriftstel-ler l») sagt: „daS Gummilack wird durch eine rotheSchildlaus hervorgebracht, die sich an die Aeste einesindischen Feigenbaums anhangt; bald zeigt sich umden Rand dcS Körpers eine klebrigte halbdurchsichii-ge Feuchtigkeit, die endlich eine vollständige Zelle bil-det, welches der Gummilack ist."

s) IVIem. <l« äes Lciencer, 1714. x. irr»

lr) Wehrt VVIN Papier, S. 6zz.Gummi-Guajac, aber Gummi - Ouajack, istdas Herz vom Guajac-Baume in Amerika. Daß daS

Gumm»-Gua;üL, wenn es in Üassia oder ^»nekrrbran-dewein aufgelöset wird, ein specifisches Mittel wHerdas Gift und wider das Gliederreißen sey, hat Einer«gon zuerst bekannt gemacht.

Hatte Magie H. S. 27z. Anltpaabsra S- Z07.

Gunbjörn s. Grönland.

Gundelkarl s. Bergwerk.

Gustav Adolph s. Cavallerie, Dragoner, Flirr-tenschloß, Gustavscolonne, Kanone, Pike.

Gustavscolonne wurde zwischen 1620 und16^2 von dem schwedischen Könige, Gustav Adolph,erfunden, von dem sie auch den Namen erhalten hat.Sie besteht in einer kreuzförmigen Stellung des Fuß-volks auf dem Schlachtfelde, aufweiche Art die Jn-Dusch. Handb. d. Ers. a.Thl. M