GutkiuS — Gymafium.
fanterie zum Eindringen in die Feinde weit geschickterwird.
SLrveckhr allg. Weltstetck. f. K. IV. ,.8.42».
Gulkius (Georg) s. Noologie.
Gutmann s. Kreislauf deS Bluts.
Guttenbergs. Buchdrucker, Buchdruckerkunsi,Buchdruckerpresse.
Guttier s. Wegmesser.
Gutzmann (DominicuS de) s. Rosenkranz.
GygeS s. Malerkunst.
Gymnasium war bey den Alten ein öffentlicherOrt, wo die gymnastischen Spiele oder die Leibes-übungen gehalten wurden. EtwaS später erst sorgteman daselbst auch für die Ausbildung der Seclenkräf-te. Die vornehmsten Theile desselben waren i) daspenllylmm, ein Raum, der mit drey einfachen, ge-gen Mittag aber mit einer doppelten Halle, die wi-der den Regen schützte, umgeben war. In den Hallenwaren viele Sitze und Zellen a) für die Philosophen,Redner und Lernende, die sich daselbst im Disputirenübten und lehrten. Gewöhnlich war daS keritt^Iwmviereckigt bebaut und hatte zwey Stadien im Umfan-ge. '2) Lpdebeum war derjenige Theil, wohin d<e Jüng-linge kamen, die sich üben und kämpfen wollten. 4)dor^ceum war der Ort wo sich diejenigen auszogen,die sich waschen oder baden wollten, und wo man auchden Ballon spielte; er war unter der doppelten Hal-le. z) LlLorkcüum oder Oncrusrium, wo sich die Ba-denden und die Ringer vorher salben liessen b), damitalle Glieder geschmeidig wurden. 6) EoiMenum, wodie gesalbten Kämpfer mit Staub bestreuet wurdenc), damit sie sich einander fassen konnten. Es war