Gymnastik.
bloß auf die Kräfte ankommen ließ, sondern auchKunst damit verband v), daher einige der Meynungfind, er habe die ersten öffentlichen Kampfschulcn ge-stiftet.
Daß das Salben mit Del und das Bestreuenmit Sand bey den Ringern eine alte Sitte seynmußte, beweiset daS Beyspiel des Apoll, der sich,ehe er den Diskus warf, mit Olivenöl salbete xv)und des Herkules, der sich vor dem Kampfe mitdem Antaus mit Del bestrich; Antäus aber bcstreu-ete sich mit Erde, um von dieser, als seiner Mut-ter , immer neue Kraft zum Kampfe zu erhalten.
Der Castus und das Fechten mit demselbenwird für eine Erfindung des Amycus, eines Soh-nes des Neptuns und der Birhynis, der zur Zeitder Argonauten lebte, gehalten x.
Die Spartaner waren so sehr für die Mimi-schen Spiele eingenommen, daß auch die Maocheuwenn sie noch nicht erwachsen waren, die Leibes-übungen, besonders das Laufen und Tcllerwcrfen,unbekleidet mitmachten z').
Bey den Römern waren die Leibesübungenfrühzeitig im Gebrauch. Romulus hielt schon Spie-le zu Rom, um die Sabinischen Weiber und Jung-fern dahin zu locken 2). In der Folge ließ Tarqui-uins PriscuS den Circus Maximus erbauen, in demdie Spiele gehalten und eben daher die Circcnsi-schcn genannt wurden 32). Man übte sich darinim Laufen , im Pferde - und Wagen - Rennen i>k)und sonst auch noch im Ballspiel und Schwimmenin der Tiber. Die eigentlichen gymnischen Spiele