HahnenkaiÄpf, Halbkugeln.
Man hielt Hs für gut, daß die Nachkommen der-gleichen Ermunterungen zur Tapferkeit ebenfalls vorAugen Hätten, daher führte Themistokles zu Lthenden Hahnenkampf ein, der, vermöge eines nach gc.endigtem Persischen Kriege gegebenen Gesetzes, jähr-lich einmahl in Athen öffentlich gehalten wurde b).Die Hähne von der Insel RhoduS zeichneten sich dar-in vorzüglich durch ihren Muth c) aus und um die.sen noch zu vermehren, pflegte man sie vorher mitKnoblauch zu füttern. Oft verwettete man sein gan-zes Vermögen wegen des HahnS, dem man denSieg zutrauete ä). An diesem öffentlichen Hahncn-kampfe ergötzten sich, ausser den Ilthenienscrn, auchnoch die Dclier e), Asiaker, besonders die Pergame-mr f), ferner, wie Plutarch erzählt, auch die Rö-mer und in England isi er noch heutzutage üblich.
s) Jablonskir allg. Lcx. der Kunst« u. Miffensch. >767.
S.^76. b) Vsr. !. 15 . 28. Barste dtstor. ci!t.
Wörkerb- Lrtpz. Ausgabe, m. S. >6 a- st) Ebendas. tll.
S. >6. b. e) Ebendas. 5 ) Vvüius sts Istololsir. I Ittl.
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Halbkugeln. Die Magdeburgischen Halbku-geln, welche Otto von Guericke, ein Bürgermeisterzu Magdeburg, erfand, um dadurch den starkenDruck der Luft zu beweisen, bestehen aus zwey gros-sen halben Kugeln von Metall, dir inwendig ausge-höhlt sind, eine Elle im Durchmesser und einen brei-ten polirkcn Rand haben, der mit einer fetten Mate-rie überzogen wird, worauf die Halbkugeln fest zu-sammengedruckt werden. Hierauf pumpt man diedarin befindliche Luft mit der Luftpumpe durch einekleine Oeffnung heraus, welche dann mit einem
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