Band 
Zweyter Theil.
Seite
196
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r§6 Halbmetalle.

Hahne fest verschlossen wird. Nach dieser Zuberei-tung kann nian an jede Halbkugel 12 Pferde span-nen , welche mit aller Anstrengung ihrer Kräfte dochnicht im Stande sind, die Halbkugeln von einanderzu reisten. Den ersten Versuch damit machte Ottovon Guerickc, in Gegenwart des Kaisers FerdinandII . und mehrerer deutschen Fürsten, im Jahr 16^4zu Regensburg.

Neccarst« Lrhrb. der Brrl- R«Msch. D«rl. >78r. r Tb-

S. 52 - 53- Anmerk-

Halbmetalle find Mineralien, die, wie dieordentlichen Metalle, ein glänzendes Ansehen und ei-ne ziemliche Schwere haben, sich auch schmelzen undgicssen, aber weder mit dem Hammer ausdehnen,noch in Faden ziehen lassen und bey starkem Feuergewöhnlich im Rauch aufgehen. Man rechnet dahindas Quecksilber, den Arfenikkönig, ein Halbmetallvon schwärzlicher Farbe, den Spießglaskönig, derein silberweisscs Ansehen hat, den Wismukh, denZink, wozu auch der Gallmey gehört, das Wasser-bley , den Tungsteinkönig, den Saturnit, den Ko°boltkönig, den man seit 17ZZ als ein Halbmetallkennt, den Nickelkönig, welchen Cronstedtals ein Halbmetall entdeckte, Magnesium, das seit1774 als Halbmetall bekannt ist, das Uranit,welches Herr Professor Klaproth in B-rlin als einneues Halbmetall entdeckte und 1789 bekanntmachte. Er erhielt eS auS dem Fossil, welches zuJohann - Georqenstadt, auf der Grube Georgs»wagsfort , unter dem Nahmen Pechblende vor-kommt. Die gelbe Erde, welche dieses Fossil zu be-gleiten pstegt. ingleichen der eben daselbst brechende