Band 
Zweyter Theil.
Seite
199
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Hand — Handlung. ,99

s) Rickn«i'4, r I. D-I« Wort, welch«« im Hkob 41, rc>.»orkommt, bedeutet nicht sowohl einen Hummer, als viel-mehr einen Knüttel, b) i Mose 4, rs. 0) Goquct von, Ur-sprünge der Gesetze. Uebers. 1. THU. B- IV. Kap. '54.ä) klinius dl. U. VH. ztl. 4 iz.

Hand. Ein Bildhauer zu Prag hat eine künst-liche , mit einem Uhrwerk versehene Frauenzimmer-hand gemacht, die einige Zeilen ganz leserlich schrei-bet, einige Stiche näht, spinnt, eine Pistole los-schießt und die meisten gewöhnlichen Bewegungender Hände nachahmt

Franks. Kaiserl. Relchr-Obrr-PostamtS-Zelt. 1790. vom,6. Januar.

Handgranate s. Granate.

Handlung ist die Wissenschaft, Waaren allerArt mit Vortheil einzukaufen und wieder zu ver-kaufen. Sie verdanket ihren Ursprung der Befrie-digung der Bedürfnisse des Lebens. Ein Land brach-te nähmlich nicht alles dasjenige hervor, was dieEinwohner desselben zu ihrem Unterhalt nöthig hat-ten; sie sahen sich daher genöthiget, das, was ih-nen fehlte, aus andern Ländern herbey zu schaffen,wodurch dje Handlung oder die Kaufmannschaft un-ter den Menschen entstand.

Der älteste Handel, welcher anfangs unter denEinwohnern eines und eben desselben Landes, dannaber auch mit den nächsten Nachbarn und zwar erstbloß zu Lande getrieben wurde, war der Tausch-handel, wo man Waare gegen Waare gab undnoch jetzt ist der Handel weiter nichts, als einTauschhandel, wenn man das Geld als eine Waa-re betrachtet. In der Folge setzte man den Werth