Band 
Zweyter Theil.
Seite
206
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Handlungegesellschafk— Handmühlc.

Wcsi-Audische Compagnie zu Ostcndc am 19. Der.1722 errichtet!).

s) Schroeikhs Altg. Weltgesch. für Kinder IV. 2. 142,14z. b) Hübncr« Z.lk. L«f. >7zr- S. izüZ. c) Meu-sclS Etaatenhistorlc- 177z. V. E. 290. 292. HübnersNatur-Lex. 1746. S- >48L. 6) Hübner« Natur-Ler.S- 228L. e) Meusels Slaalinhtst. S. ZL8 t) Lchroeckha- a. O.IV. 2.S.Z48- 8) Hübnerr Zeit. Lex. E. 892,l>) Krünitz Dekonom- Encvclox. Th. VIII. S. 69. i)Meusel a. a. O. S. >82. 8) Schroeckb a. a. !7. I V, 1. S.248. >) Pütters Handbuch der deutschen Retchthlstorie.

Eötlingen >762. S. 1061, II,

Handmörsrrs. Mörser.

Hand mühle ist eine Maschine zum Zermalmendes Getraides, welches vermittelst zweyer Steine ge-schieht, wovon der unterste unbeweglich ist und derDodenstein genannt wird, der oberste aber, welcherder Lauser heißt, durch die Kraft der Hände bewegtwird. In den ältesten Zeilen wußte man nichts vondieser Maschine; man genoß vielmehr das Gelraideroh, etwas später trocknete man es, röstete es amFeuer und stieß es dann in einem Mörser. So wur-de daS Manna der Jsraelitcn noch in Mörsern geflos-sen a). Man glaubt daher nicht ohne Grund, daßdie Handmühlen aus den Mörsern entstanden, indemman an den Stösse! eine Kurbel befestigte, um ihnmit den Händen bequemer umdrehen zu können. Vor-her hatte man die Körner oft auch zwischen Steinengequetscht oder zerrieben und wußte also aus der Er.fahrung, daß diese Körper wegen ihrer Harte zu die-ser Absicht sehr dienlich waren; man wählte daher ei-nen festliegenden Stein statt des Mörserbodens und